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08:25 Uhr, 24.08.2026

DAX® - Die wichtigsten Kernunterstützungen

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Die wichtigsten Kernunterstützungen

Der DAX® erlebte am Freitag einen versöhnlichen Wochenabschluss. Für die deutschen Standardwerte endete damit eine Serie von sieben roten Kerzen in Folge. Unter dem Strich brachte die beschriebene Verschnaufpause einen lehrbuchmäßigen Rücksetzer an die Nackenlinie des zuvor vervollständigten „rounding bottoms“ bei 25.900 Punkten. Letztlich hat also ein idealtypischer Pullback an das jüngste Ausbruchslevel stattgefunden. Selbst der Point & Figure-Chart des Aktienbarometers belegt die Bedeutung dieser Zone. Eine weitere Bastion besteht bei rund 25.500 Punkten. Da der DAX® auf diesem Niveau seit Januar mehrfach wichtige Hochs ausgeprägt hat, ergibt sich auf diesem Level sogar eine Unterstützung von strategischer Tragweite. Mittlerweile verläuft die 50-Tage-Linie (akt. bei 25.445 Punkten) ebenfalls in diesem Dunstkreis, was die Relevanz der Rückzugszone zusätzlich unterstreicht. Damit haben wir mit der heutigen Ausgabe nochmals die wichtigsten „roten Linien“ definiert. Solange der DAX® oberhalb der angeführten Unterstützungen notiert, gilt „im Zweifel für den Angeklagten“.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Bemerkenswerte Signale

Das Währungspaar EUR/USD bewegt sich seit über einem Jahr in einer klassischen Seitwärtsphase. Auf den ersten Blick erscheint diese Entwicklung wenig spektakulär, doch gerade charttechnisch wird der Euro im Vergleich zum Greenback zusehends interessant. Schließlich mehren sich innerhalb dieser Range die Hinweise, dass die Balance zugunsten der Euro-Bullen kippen könnte. Erstens liegt eine kleine Bodenformation vor. Zweitens gelang es der europäischen Einheitswährung zuletzt, den Abwärtstrend seit Ende Januar (akt. bei 1,1496 USD) zu den Akten zu legen. Und drittens steht als besonderes Sahnehäubchen die Rückeroberung der 200‑Tage‑Linie (akt. bei 1,1630 USD) zu Buche. Zusätzlichen Rückenwind liefert der Faktor „Saisonalität“ – die Phase von Ende Juni bis zum Jahresultimo zeichnet sich im US-Zwischenwahljahr historisch durch eine bemerkenswerte EUR-Stärke aus. Daraus ergibt sich ein konstruktives Setup: Als nächstes Anlaufziel rückt die Zone bei rund 1,1830 USD in den Fokus. Genau in diesem Bereich hat das Währungspaar EUR/USD im laufenden Jahr wiederholt markante Barrieren ausgebildet. Als Absicherung bietet sich dagegen die o. g. ehemalige Abwärtstrendlinie an.

EUR/USD (Daily)

Chart EUR/USD

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart EUR/USD

Chart EUR/USD

Quelle: LSEG, tradesignal²

Vielversprechende Ausgangslage

Die Aktie von ConocoPhillips hat ihre temporäre Atempause beendet und nimmt offenbar den übergeordneten Aufwärtstrend wieder auf. Technisch besonders wichtig: Die viel beachtete 38-Monats-Linie (akt. bei 108,91 USD) hat sich dabei als Sprungbrett bewährt. Auch die Indikatoren sprechen aktuell eine freundliche Sprache. Vor allem der MACD signalisiert mit seinem Kaufsignal wieder ein zunehmendes Momentum. Damit rückt die nächste zentrale Hürde in den Vordergrund – die historischen Rekordstände im Bereich 135/138 USD. Diese Zone ist charttechnisch ein absolutes Schlüssellevel, weil sie in den letzten Jahren immer wieder als Deckel wirkte. Gelingt der Ausbruch über die Marke von 138 USD und somit der Vorstoß in „uncharted territory“, wäre das mehr als nur ein neues Hoch: Dann könnten Anlegerinnen und Anleger die Kursentwicklung der letzten Jahre zudem als große Schiebezone interpretieren (siehe Chart). In diesem Fall entsteht ein prozyklisches Kaufsignal mit einem rechnerischen Anschlusspotenzial von 55 USD. Um die Ausbruchschance nicht zu gefährden, sollte der Öltitel in Zukunft indes nicht mehr unter die 38-Monats-Linie zurückfallen.

ConocoPhillips (Monthly)

Chart ConocoPhillips

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart ConocoPhillips

Chart ConocoPhillips

Quelle: LSEG, tradesignal²

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