Kommentar
12:04 Uhr, 20.01.2026
Coinbase-CEO in Davos: Ist das die letzte Chance für das Krypto-Gesetz?
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- Coinbase-CEO Brian Armstrong wird sich trotz der jüngsten Spannungen weiter für eine klare Krypto-Regulierung in den USA einsetzen. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos will er die Gespräche über den Clarity Act fortführen und den politischen Prozess wieder voranbringen.
- In einem Video erklärte Armstrong, dass Coinbase während des Treffens auch mit führenden Bankchefs sprechen werde. Dabei gehe es darum, verbleibende Differenzen zwischen Krypto-Industrie und Finanzsektor zu überbrücken, um eine Lösung zu finden, von der beide Seiten profitieren.
- Ein zentraler Punkt der Gespräche sind Stablecoins, die laut Armstrong sowohl für Banken als auch für Krypto-Unternehmen Chancen eröffnen können. Coinbase setzt sich dafür ein, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Die Ergebnisse der Gespräche will Armstrong an den US-Senat und die Regierung weitergeben.
- Hintergrund ist der jüngste Rückzug von Coinbase bei der Unterstützung des Gesetzentwurfs. Grund dafür waren Passagen, die unter anderem Erträge auf Stablecoins betreffen. Diese stoßen in der Krypto-Branche teils auf deutliche Kritik, denn der Senat will Krypto-Anbieter daran hindern, reine “Halte-Zinsen” auf Stablecoins auszuschütten. Banken sehen darin einen Schutz vor der Abwanderung klassischer Spareinlagen.
- Der Schritt von Coinbase hatte direkte politische Folgen: Eine geplante Anhörung im Bankenausschuss des Senats wurde vorerst verschoben. Dennoch betont das Unternehmen, weiter mit Gesetzgebern an Anpassungen zu arbeiten, um endlich klare Regeln für digitale Vermögenswerte zu schaffen.
- Auch US-Präsident Donald Trump wird das Weltwirtschaftsforum besuchen, doch angesichts des die Schlagzeilen dominierenden Grönlandkonfliktes bleibt unklar, ob der Krypto-Sektor auf seiner persönlichen Agenda steht. Mehr über die Hintergründe des Clarity Acts erfahrt ihr hier: “Die Gewinner und Verlierer der Krypto-Regulierung“.
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