Analyse

CISCO - Der Bruch der 40,54-USD-Marke könnte ein Fake werden

Seit Mitte August bricht die Aktie des Netzwerksriesen Cisco wieder an das Ausverkaufstief von Mitte Mai bei 41,02 USD ein. Damit nähert sich die Aktie einer wichtigen Unterstützung, die kurzfristig allerdings gebrochen werden dürfte, bevor eine mittelfristige Erholung starten kann.

Erwähnte Instrumente

  • Cisco Systems Inc. - WKN: 878841 - ISIN: US17275R1023 - Kurs: 41,590 $ (Nasdaq)

Seit dem Rallyhoch bei 64,28 USD und dem anschließenden Bruch der Unterstützungszone von 50,28 bis 51,08 USD hat die Cisco-Aktie rund ein Drittel ihres Kurswertes verloren. Die erste Bewegung entgegen dieser Kursimplosion setzte Mitte Mai mit der Verteidigung der Unterstützung bei 40,54 USD ein. Allerdings scheiterten die Bullen im Anschluss am Bereich der Hürden um 50,00 USD und die Aktie fiel in den letzten Tagen in einer weiteren dynamischen Verkaufswelle wieder in Richtung des Maitiefs zurück.

Wichtiger Halt bei rund 38,00 USD

Aktuell sieht es danach aus, als könnte dieser Support nicht verteidigt werden. Allerdings gibt es eine gute Nachricht für die Käufer, denn knapp unter der Unterstützung bei 40,54 USD befindet sich bei 38,19 bis 38,36 USD ein Kurszielcluster der seit Dezember 2021 laufenden Abwärtsbewegung. Dort dürfte die Aktie eine scharfe Trendwende starten und sogar wieder über 44,00 USD ausbrechen. Damit würde zugleich ein Absturz auf 35,28 USD verhindert.

Sollte die Aktie dagegen den Bereich um 40,00 USD verteidigen und im späteren Verlauf über 44,15 USD ausbrechen, wäre auch die steile Abwärtstrendlinie überwunden und damit eine mittelfristige Erholung bis 50,00 USD möglich.

Charttechnisches Fazit: Ein kurzzeitiger Bruch der Unterstützung bei 40,54 USD sollte charttechnisch agierende Anleger nicht schocken. Schon im Bereich von 38,30 USD könnte die nächste Erholung starten und die Aktie von Cisco wieder in Richtung 44,00 USD antreiben.

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Über den Experten

Thomas May
Thomas May
Experte für Fibonacci-Analyse

Thomas May entdeckte Ende der 1990er Jahre die Leidenschaft für die Börse. Zu Beginn fundamental orientiert, war er bald von der Charttechnischen Analyse begeistert und befasste sich intensiv mit klassischer Charttechnik, Elliott Wellen, Fibonacci- und Zyklenanalyse. Seit 2010 im Team der stock3 AG war er von 2012 bis 2016 Chefredakteur von GodmodeTrader.de, ist Autor der DVDs „Charttechnik für Einsteiger“ und „Fibonacci-Trading“, Mitherausgeber des ersten Teils von „Das große GodmodeTrader-Handbuch“ sowie einer der Autoren im zweiten Teil der Buchserie. Auf stock3 liegt sein Schwerpunkt auf charttechnischen Edelmetall-, Aktien- und Indexanalysen. Auf dem stock3 Terminal betreut der leidenschaftliche Swing-Trader seinen eigenen Desktop für Chartanalysen und Trading-Setups und handelt zudem aktiv im Depot "Gehebeltes Swing-Trading" des Premium-Services Trademate.

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