Ciena: Investitionszurückhaltung "extrem"
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Der Telekommunikationsausrüster Ciena (WKN: 905348, US: CIEN) meldet für das abgelaufene zweite Quartal einen GAAP-Verlust von $75.5 Millionen oder 17 Cents je Aktie nach $612.2 Millionen oder $1.86 je Aktie im Vorjahr. Im Berichtsquartal wurde eine nicht-bare Aktienkompensationsaufwendung in Höhe von $4.4 Millionen, Abschreibungskosten in Höhe von $3.4 Millionen, und eine Sonderbelastung in Höhe von $2.7 Millionen für Restrukturierungen verbucht. Ohne diese Sonderbelastungen sei der Verlust je Aktie um 10 Cents niedriger ausgefallen, so Ciena. Der Umsatz lag bei $73.5 Millionen nach $87.1 Millionen im Vorjahr. Analysten rechneten mit einem Verlust je Aktie von 12 Cents bei einem Umsatz von $72.43 Millionen.
Bezüglich des Ausblickes sagte das Management: "Unsere Kunden halten sich weiterhin extrem mit Investitionen zurück und verlängern damit das angespannte Umfeld im Telekom Equipment Sektor." Im dritten Quartal rechnet das Management mit einem sequentiell (Quartal zu Quartal) stagnierenden bis leicht fallenden Umsatz um $65-75 Millionen, nach einem sequentiell um 4% gewachsenen Umsatz. Aufträge von BT und WaveSmith würden den Umsatz im laufenden Jahr jedoch stabilisieren.
Ciena steht in direkter Konkurrenz zu Cisco Systems (WKN: 878841, Nasdaq: CSCO), Lucent Technologies (WKN: 899868, US: LU) und Nortel Networks (WKN: 929925, Nasdaq: NT).
Die Aktie schloss am Mittwoch bei $5.38.
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