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07:23 Uhr, 08.03.2004

Charttechnikerindikator gab gutes Signal für den DAX

Der "Charttechnikerindikator" gab diesmal wieder ein gutes Signal. Vom 24.-26.02.04 bewegte sich der DAX im Bereich einer kurzfristig relevanten Kreuzunterstützung bei 3.980-4.000 Punkten. Das Gros der Charttechniker im deutschsprachigen Raum ging von einer Aufgabe der Unterstützung aus. Wir berichteten. Die Einschätzungen der Charttechniker haben sich also sentimenttechnisch im Sinne eines Kontraindikators interpretieren lassen. Das Marktgeschehen ist in seiner Komplexität nicht zu unterschätzen. Insofern kann als Grund für den Erhalt der Kreuzunterstützung natürlich auch der merkliche US $ Anstieg der vergangenen Wochen angeführt werden.

Chart erstellt mit Tradesignal


Charttechnikerindikator eigentlich bullish zu werten? 26.02. 13:20

Wenn man sich in den vergangenen Tagen die Analysen und Prognosen diverser Charttechniker im deutschsprachigen Raum anschaut, so fällt doch eine nahezu konsensuelle kurzfristig bearishe Ausrichtung auf. Der DAX steht seit 2-3 Handelstagen auf einer wichtigen charttechnischen Unterstützung bei 3.980-4.000 Punkten. Das Gros der Charttechniker geht von einer Aufgabe dieser Supportmarke aus und gesteht dem Index lediglich eine kleine Gegenbewegung zu. Wir beoachten insbesondere auch die Charttechnik-Teams, die in Bankinstituten die Tradingpläne ausarbeiten, sofern wir Zugang dazu haben. Diese Charttechniker publizieren in der Mehrheit übrigens nicht in der breiten Wirtschaftspresse; weder im Print- noch Internetbereich. Insofern ist die aktuelle bearishe Ausrichtung für uns aus sentimenttechnischer Sicht im Sinne eines Kontraindikators eigentlich kurzfristig bullish zu sehen. Bei der Sentimentanalyse ist es wichtig, die Marktteilnehmer zu erfassen, die Einschätzungen und Prognosen tätigen und anschließend dementsprechend auch tatsächlich handeln. Händler der Banken erhalten neben der Einschätzung und Prognose in den Tradingplänen auch Stoppmarken genannt, nach denen sie sich im Tageshandel zu richten haben. Liegt nun eine überwiegende Shortpositionierung vor, bedeutet ein Anstieg über bestimmte Triggermarken, daß der "Gunning the stops" Effekt zum Tragen kommt. Reihenweise werden Stopps leerverkaufter Positionen ausgelöst. Das führt mindest zu temporären Kursanstiegen.

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