Charles Schwab öffnet Spot-Handel für Bitcoin und Ethereum
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Charles Schwab hat den direkten Handel mit Bitcoin und Ethereum für ausgewählte Privatkunden in den USA gestartet. Das teilte der US-Broker am Dienstag über die Plattform X mit. Über das neue Angebot “Schwab Crypto” können berechtigte Retail-Kunden die beiden Kryptowährungen erstmals direkt über die Plattform kaufen und verkaufen. Bislang bot das Unternehmen lediglich indirekte Krypto-Exponierung über ETFs und Derivate an.
Der Rollout erfolgt schrittweise. Laut Charles Schwab ist der Dienst aktuell in allen US-Bundesstaaten mit Ausnahme von New York und Louisiana verfügbar. Nicht alle Kunden qualifizieren sich automatisch für den Zugang zum Krypto-Handel. Für die Nutzung wird ein separates Krypto-Konto benötigt. Die Verwahrung übernimmt die Charles Schwab Premier Bank, während das Blockchain-Unternehmen Paxos für Handelsausführung und Sub-Custody zuständig ist. Unklar ist, ob und wann die Dienstleistung auf Europa ausgeweitet wird.
Charles Schwab erhebt laut Unternehmensangaben eine Gebühr von 75 Basispunkten pro Trade. Das Unternehmen hatte die Einführung des Angebots bereits im April angekündigt und nun die erste Phase aktiviert.
Mit dem Schritt erweitert einer der größten Vermögensverwalter der Vereinigten Staaten sein Krypto-Angebot deutlich. Zum Ende des ersten Quartals 2026 verwaltete Charles Schwab nach eigenen Angaben Kundengelder im Umfang von 11,77 Billionen US-Dollar.
Krypto-Adoption schreitet voran: US-Instis weiten Angebote aus
Schwab betont, dass der Schritt eine Erweiterung der bisherigen Krypto-Palette darstellt. Dazu zählen bereits börsengehandelte Produkte (ETPs), Futures und Fonds mit Krypto-Bezug. Nach internen Schätzungen hält die Schwab-Kundschaft aktuell rund 20 Prozent der Spot-Krypto-ETPs.
Der Vorstoß passt in einen breiteren Trend: Klassische Finanzhäuser erweitern ihre Krypto-Produktlandschaft über Trading, ETFs und strukturierte Produkte hinweg. So brachte Morgan Stanley einen Spot-Bitcoin-ETF an die NYSE Arca. Auch Goldman Sachs reichte bei der US-Börsenaufsicht SEC Unterlagen für einen Bitcoin-bezogenen ETF ein, der über Optionsstrategien Erträge generieren und gleichzeitig die Volatilität begrenzen soll. JPMorgan reichte erst vor wenigen Stunden einen Antrag auf einen neuen tokenisierten Geldmarktfonds auf Ethereum ein.
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