BRENNTAG – Prognose bekräftigt, Krieg in Iran belastet Lieferketten nur kurz
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Brenntag erzielte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen Umsatz von 3,66 Mrd. EUR, was einem Rückgang von rund 10 % zum Vorjahreszeitraum entspricht. Das operative EBITDA sank um 13,8 % auf 306 Mio. EUR. Das Konzernergebnis fiel von 135 Mio. EUR auf 98 Mio. EUR. Damit lag das Unternehmen beim Umsatz leicht über dem Analystenkonsens von 3,62 Mrd. EUR und beim operativen EBITDA über den erwarteten 300 Mio. EUR. Positiv entwickelte sich die Bruttomarge. Sie stieg um 0,9 %-Punkte auf 25,9 %.
Nach Unternehmensangaben wirkten sich der Krieg im Nahen Osten und die Sperrung der Straße von Hormus belastend auf das Geschäft aus, konnten jedoch dank der globalen Ausrichtung und internationalen Lieferbeziehungen schnell kompensiert und die Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Das Kostensenkungsprogramm brachte laut Brenntag im ersten Quartal Einsparungen von 27 Mio. EUR. Bis 2027 will das Unternehmen weiterhin 200 bis 250 Mio. EUR einsparen. Für 2026 hält Brenntag an seiner Prognose für das operative EBITDA fest. Das Unternehmen erwartet weiterhin 1,15 bis 1,35 Mrd. EUR.
Die Aktie reagierte bisher kaum auf die Zahlen und hat damit weiterhin die Chance, das hochgradig bullische Setup der letzten Monate fortzusetzen.
