Analyse
08:35 Uhr, 30.07.2026

BMW - China-Geschäft, Wettbewerbsdruck und Nahostkonflikt belasten

Der Autobauer BMW musste im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnrückgang verbuchen. Neben der Marktschwäche in China und einem hohen Wettbewerbsdruck vor allem in Asien belastete auch der Nahostkonflikt das Geschäft.

Die BMW Group verbuchte im zweiten Quartal 2026 einen Rückgang beim Konzernumsatz um 7,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal auf 31,26 Mrd. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) brach um 38,7 % auf 1,63 Mrd. EUR und das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 35,1 % auf 1,70 Mrd. EUR ein. Die EBT-Marge verringerte sich von 7,7 % auf 5,4 %. Unter dem Strich ging der Konzernüberschuss um 34,9 % auf 1,200 Mrd. EUR zurück.

BMW nennt neben der Marktschwäche in China auch negative Währungseffekte, höhere Abschreibungen und gestiegene Rohstoffpreise als Belastungen. Der Nahostkonflikt wirkte sich nach Unternehmensangaben insbesondere über höhere Energiepreise und das geopolitische Umfeld aus.

Besonders deutlich fiel der Rückgang im Kernsegment Automobile aus. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank hier um 60,7 % auf 629 Mio. EUR. Die EBIT-Marge erreichte nur noch 2,3 %, nach 5,4 % im Jahr zuvor. Zugleich brach der Free Cashflow des Segments um 73,4 % auf 513 Mio. EUR ein.

Jetzt weiterlesen mit stock3 Plus

Mit Code STARTPLUS 1. Monat gratis!
1. Monat für
0,00 € 14,99 €

Deine Vorteile:

  • Freier Zugriff auf alle Artikel – auch mobil mit der stock3 App
  • Exklusive Trading-Setups & Investmentideen
  • Monatlich kündbar
Jetzt gratis testen
Nach kostenlosem Testmonat 14,99 € mtl. inkl. MwSt., jederzeit kündbar