Bitcoin-Treasury Nakamoto meldet Verlust von 238 Millionen US-Dollar
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Die Bitcoin Treasury-Firma Nakamoto Holdings hat im ersten Quartal 2026 einen Nettoverlust von rund 238,8 Millionen US-Dollar gemeldet. Hauptgrund für die roten Zahlen war der fallende Bitcoin-Kurs während des Quartals. Allein durch die Neubewertung der BTC-Bestände entstand ein Verlust von 102,5 Millionen US-Dollar.
Q1 is closed for Nakamoto:
As of March 31, Nakamoto held 5,000+ Bitcoin worth approximately $345M, an asset base we believe positions us to build and scale Nakamoto.
🟠 We launched an actively managed derivatives strategy utilizing a portion of the Bitcoin within our loan…
— David Bailey🇵🇷 $2.0mm/btc is the floor (@DavidFBailey) May 13, 2026
Zum Ende des ersten Quartals hielt Nakamoto nach eigenen Angaben mehr als 5.000 Bitcoin mit einem Gesamtwert von rund 345 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen verfolgt eine klare Bitcoin-Treasury-Strategie und nutzt die Kryptowährung nicht nur als Reservewert, sondern auch für eigene Rendite- und Derivatestrategien.
Bitcoin-Kurs belastet Nakamoto-Bilanz
“Das erste Quartal markierte einen Wendepunkt für Nakamoto, da wir uns offiziell zu einem Bitcoin-Unternehmen wandelten“, sagte David Bailey, CEO von Nakamoto.
Und weiter: “Im Laufe des Quartals schlossen wir die Übernahmen von BTC Inc. und UTXO Management ab und begannen mit der Integration der Kerngeschäfte, die Nakamoto unserer Ansicht nach für langfristiges Wachstum im gesamten Bitcoin-Ökosystem positionieren. Obwohl unsere ausgewiesenen Ergebnisse nur einen Teil des Quartalsbeitrags dieser Unternehmen widerspiegeln und der Bitcoin-Kurs in diesem Zeitraum schwächer war, sind wir weiterhin fest von der langfristigen Ertragskraft des Unternehmens überzeugt, das wir aufbauen.”
Neben den Verlusten belasteten auch weitere Faktoren die Bilanz. Hinzu kamen unter anderem nicht zahlungswirksame Anpassungen bei Call-Optionen sowie Integrations- und Transaktionskosten im Zusammenhang mit den Übernahmen. Dennoch erzielte das Unternehmen im Quartal operative Umsätze von rund 2,7 Millionen US-Dollar, wie aus der Pressemitteilung hervorgeht.
Der Fall zeigt erneut, wie stark Treasury-Unternehmen von der Kursentwicklung der Kryptowährung abhängen. Sinkende Kurse schlagen unmittelbar auf die Bilanzen durch, während steigende Kurse häufig erst zeitversetzt sichtbar werden. Trotzdem hält Nakamoto an seiner langfristigen BTC-Strategie fest und will die operativen Geschäftsbereiche im weiteren Verlauf des Jahres ausbauen.
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