Kommentar
16:11 Uhr, 06.04.2026

Bitcoin-Schnäppchenjagd: MicroStrategy erwirbt 4.871 BTC

Trotz Bitcoin-Bärenmarkt investiert Michael Saylor investiert weitere 330 Millionen US-Dollar – doch für die MSTR-Aktie bleibt die Situation kritisch.

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Die Hoffnungen auf eine Deeskalation des Iran-Krieges treiben den Bitcoin-Kurs am Ostermontag zeitweise über 70.000 US-Dollar. Michael Saylor lässt sich von kurzfristigen Kursschwankungen aber nicht beeindrucken, ganz egal ob es nach oben oder nach unten geht. Sein Unternehmen Strategy (ehemals MicroStrategy) nutzt den Krypto-Winter erneut für einen Nachkauf und baut die firmeneigene Treasury damit weiter aus.

Nach einer 13-wöchigen Kaufserie hatte es zuletzt eine überraschende Pause gegeben, doch mit Worten “₿ack to Work” kündigte der Permabulle schon am gestrigen Ostersonntag die jüngste Bitcoin-Akquisition an.

Auf Halbjahressicht korrigierte die MSTR-Aktie noch stärker als BTC I Quelle: TradingView

Seinem neuen X-Post zufolge hat Strategy 4.871 BTC für rund 329,9 Millionen US-Dollar erworben. Beim aktuellen Nachkauf liegt der Durchschnittspreis bei 67.718 US-Dollar pro Bitcoin, sodass der durchschnittliche Kaufpreis aller gehaltenen Coins inzwischen 75.644 US-Dollar beträgt. Insgesamt hält das Unternehmen nun 766.970 BTC im Gesamtwert von rund 54 Milliarden US-Dollar und bleibt mit Abstand der größte Corporate-Hodler der Welt.

MSTR-Aktie als gehebeltes Bitcoin-Investment

Für die MicroStrategy-Aktie bleibt die Lage aber trotzdem angespannt. Seit Monaten steht der Kurs unter Druck und entwickelte sich zuletzt schwächer als Bitcoin selbst. Auf Halbjahressicht korrigierte die Aktie um 12 Prozentpunkte stärker als die Krypto-Leitwährung und notiert aktuell bei 120 US-Dollar. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Anleger die MSTR-Aktie als eine gehebelte Bitcoin-Wette betrachten, was in fallenden Marktphasen regelmäßig zu stärkeren Verlusten führt.

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Unterdessen erklärte der Strategy-Gründer vor wenigen Tagen, dass Bitcoin bereits gewonnen habe und als digitales Kapital anerkannt sei. Die relevanteste Bedrohung käme nun keineswegs von Quantencomputern, wie viele BTC-Anleger fürchten. Saylor meinte stattdessen: “Das größte Risiko besteht darin, dass schlechte Ideen zu iatrogenen Änderungen des Protokolls führen“. Dabei bezieht er sich auf gut gemeinte Eingriffe, die das Netzwerk am Ende schwächen könnten. Zuletzt entbrannte in der Community beispielsweise ein Streit um die Aufhebung des OP_RETURN-Limits.

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