Bitcoin-Prognose: Diesen BTC-Kurs erwarten Insider bis Oktober 2026
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Gemeinsam mit Prof. Dr. David Florysiak von der IU Internationale Hochschule hat BTC-ECHO eine Krypto-Expertenumfrage durchgeführt, deren Ergebnisse im BTC-ECHO Insider Report veröffentlicht wurden. Auf die Frage, welchen Bitcoin-Kurs die Krypto-Experten aus der DACH-Region in den kommenden sechs Monaten (bis Ende Oktober 2026) sehen, kamen folgende Ergebnisse heraus.
Bitcoin-Prognose bis Oktober 2026
In sechs Monaten, also bis Ende Oktober 2026, erwarten die Umfrageteilnehmer einen Bitcoin-Kurs von im Schnitt 82.373 US-Dollar. Im Worst-Case-Szenario, mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 Prozent, einen BTC-Kurs von 53.364 US-Dollar. Im Best-Case-Szenario zeigt sich ein Sprung auf 111.945 US-Dollar.
Insgesamt zeigt die 6-Monats-Befragung einen deutlichen Abschwung gegenüber dem vorherigen Quartal. Damit nehmen die Experten angesichts der starken Kurseinbrüche seit Herbst vergangenen Jahres eine weniger optimistische Haltung ein.
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Bitcoin-Volatilität geht ebenfalls zurück
Aus den Umfragedaten wird ebenfalls der BTC-6M-Volatilitäts-Index berechnet. Dieser fasst die durchschnittliche erwartete Volatilität des BTC-Kurses über sechs Monate zusammen. Die erwartete Schwankungsbreite von Bitcoin hat wieder kräftig zugenommen.
Der Indexstand liegt bei 29,6 Punkten und damit deutlich über den 25,8 Punkten aus Q1 2026. Die historische Volatilität des BTC-Kurses vor der Umfrage über sechs Monate beträgt 30,4 (basierend auf täglichen log-Renditen im Zeitraum 13.04.2025 – 19.04.2026).
Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran sind ein zentraler Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte und könnten erklären, warum am Bitcoin-Markt wieder mit erhöhter Volatilität gerechnet wird. Steigende Inflationserwartungen, schwankende Ölpreise und eine wachsende Risikoaversion der Anleger setzen den Kurs zusätzlich unter Druck. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Bärenmarkt der vergangenen Monate die Erwartungen der Insider spürbar gedämpft hat.
Krypto-Markt: Bodenbildung in Q2 2026
Auch viele der von uns befragten Insider kommentieren, dass wir uns aktuell noch in einer Konsolidierungsphase befinden. So auch Dr. André Dragosch, Director Head of Research bei dem Krypto-ETF- und ETP-Anbieter Bitwise. Er sieht den Großteil der schlechten Nachrichten allerdings bereits eingepreist: “Die gute Nachricht ist, dass wahrscheinlich ein Großteil der ‘bad news’ nach dieser 50-Prozent-Korrektur bei Bitcoin bereits eingepreist ist. Wir warten sozusagen nur noch auf die ‘good news’, die den Katalysator für den nächsten Bullenmarkt liefern.” Woher dieser Impuls kommen könnte, hat für Dragosch eine klare Adresse: “Ich vermute, dass dieser von den Zentralbanken kommen wird.” Bis dahin bleibe es aber holprig.
David Kurz von der niederländischen Krypto-Börse Bitvavo blickt ähnlich zurückhaltend auf die Lage: “Meiner Meinung nach ist der ‘maximale Schmerz’ im Markt noch nicht vollständig erreicht.” Gleichzeitig laufe im Hintergrund längst die nächste Phase. “Die institutionelle Adaption und der infrastrukturelle Ausbau schreiten kontinuierlich voran.”
Andreas Lipkow, langjähriger Börsenkommentator und seit kurzem Chefmarktanalyst beim Broker CMC Markets, beschreibt die Gemengelage ambivalent: “Der Kryptomarkt befindet sich derzeit zwischen Baum und Borke.” Der Sektor habe sich einerseits oft als “sicherer Hafen” positionieren können, leide andererseits unter dem Abverkauf technologielastiger Assets. Die Bewährungsprobe stehe noch bevor. “Es wird sich in den kommenden Handelsmonaten zeigen, ob es den großen etablierten Cryptocoins gelingt, sich in den technologischen Veränderungen nach vorne spielen zu können.”
Wie andere Insider den Markt einschätzen, welchen Einfluss KI-Agenten auf den Krypto-Sektor haben und was Sentiment-Indizes über die Positionierung der Branchenexperten verraten, erfährt man im vollständigen und kostenlosen BTC-ECHO Insider Report Q2 2026.
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