Analyse
10:32 Uhr, 24.10.2023

BITCOIN (BTC) & Co. – Aller guten Dinge sind drei!

Im Technologie-Aktien & Krypto Trading-Service (kurz: TAK) wurde bereits damit begonnen das Krypto-Musterdepot wieder hochzufahren, nachdem wir rechtzeitig Anfang Dezember 2021 Gewinne realisiert hatten. Denn die Ausgangslage für den Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen war zuletzt sehr gut.

Erwähnte Instrumente

  • Bitcoin BTC/USD
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    Kursstand: 34.050,00 $ (Bitfinex) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Ethereum ETH/USD
    ISIN: XC000A2YY651Kopiert
    Kursstand: 1.813,40000 $ (Bitfinex) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Bitcoin BTC/USD - WKN: A2YY63 - ISIN: XC000A2YY636 - Kurs: 34.050,00 $ (Bitfinex)
  • Ethereum ETH/USD - WKN: A2YY65 - ISIN: XC000A2YY651 - Kurs: 1.813,40000 $ (Bitfinex)
  • Binance Coin BNB/USD - Kurs: 227,90000 $ (CryptoCompare)
  • Ripple XRP/USD - WKN: A2YY64 - ISIN: XC000A2YY644 - Kurs: 0,54285 $ (Bitfinex)
  • Solana SOL/USD - WKN: A3D1PB - ISIN: XC000A3D1PB0 - Kurs: 31,34000 $ (Bitfinex)

Im Technologie-Aktien & Krypto Trading-Service (kurz: TAK) wurde bereits damit begonnen das Krypto-Musterdepot wieder hochzufahren, nachdem wir rechtzeitig Anfang Dezember 2021 Gewinne realisiert hatten. Denn die Ausgangslage für den Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen war zuletzt sehr gut. Nun kamen aber drei Dinge zusammen, die auf ein größeres Comeback sowie – spätestens Ende 2024/Anfang 2025 – den nächsten großen Bullrun schließen lassen.

Kommt der Bitcoin (Spot) ETF endlich?

Über Nacht kam es zu einer größeren Kursexplosion bei den Kryptos, die von der „Mutter aller Kryptowährungen“, dem Bitcoin, angeführt wurde. Grund hierfür waren Nachrichten auf X (früher: Twitter), wonach der geplante Blackrock iShares Bitcoin (Spot) ETF von der Depository Trust & Clearing Corporation unter dem US-Symbol IBTC registriert worden sei. Dies deute darauf hin, dass eine Zulassung eines ersten Bitcoin (Spot) ETF unmittelbar bevorstehe.

Die Registrierung gibt es und ein positives Zeichen ist sie sicherlich auch. Ein „Approval“ der SEC steht jedoch noch aus. Dass Blackrock den ETF bereits registriert hat, deutet daraufhin, dass sie tatsächlich bald eine Zulassung der SEC erwarten. Erfolgt ist diese jedoch noch immer nicht – und sicher ist sie ob der Registrierung keineswegs. Es gab auch schon kurzfristig abgesagte IPOs – und die Aktien waren selbstverständlich zuvor auch registriert worden.

Wie dem auch sei, kurzfristiger Trigger für die Kursrally waren diese „Nachrichten“ auf jeden Fall. Sie sind damit einer von drei Gründen, die für steigende Kurse sprechen. Denn käme endlich eine Zulassung durch die US-Börsenaufsicht SEC, würde wahrscheinlich eine Menge Geld in diese ETFs und letztlich in den Bitcoin fließen. Wobei dann die nächsten Krypto ETFs, beispielsweise ein Ether (Spot) ETF, nicht lange auf sich warten lassen sollte.

Was noch für steigende Kurse spricht

Doch es gibt noch zwei weitere Dinge, die für steigende Kurse bei den Kryptos sprechen. Da wäre zunächst das anstehende nächste Bitcoin-Halving zu nennen. Im Zuge eines Halvings, das alle 210.000 Blöcke (bei einer angestrebten (durchschnittlichen) Blockzeit von zehn Minuten entspricht das rund vier Jahren) stattfindet, wird die Belohnung („Reward“) der Miner und damit der Output neuer Bitcoins halbiert.

Lag der Reward zunächst bei 50 Bitcoins, wurde er bis dato drei Mal halbiert und beträgt heute nur noch 6,25 Bitcoins pro Block. Nach dem nächsten Halving, dass voraussichtlich im April 2024 stattfinden wird, sind es dann nur noch 3,125 Bitcoins pro Block. Damit sinkt die Inflationsrate des Bitcoins von aktuell knapp unter 2 % p.a. weiter, auf dann eben etwas weniger als 1 % p.a.

In der Vergangenheit stieg der Kurs des Bitcoin im Vorfeld des Halvings deutlich an, weil viele auf einen Kursanstieg durch das Halving spekulierten. Mit dem Halving selbst kam es dann aber eher zu Gewinnmitnahmen. Erstens, weil die Spekulanten ihre Gewinne realisierten und zweitens, weil einige Miner mit der halbierten Belohnung nicht mehr leben konnten und abschalteten, was kurzfristig das Bitcoin-Netzwerk schwächte.

Aktuell befinden wir uns jedoch im Vorfeld des vierten Bitcoin-Halvings, so dass eine kleine Kursrally bis in den März/April 2024 hinein logisch wäre. Dann aber sollte man nochmal mit einem Rücksetzer rechnen, der letztlich den großen „Bullrun“ vorbereitet. Womit wir zum dritten Grund für steigende Kurse bei den Kryptos kommen.

US-Geldpolitik bald wieder locker?

Wer die Geschichte des Bitcoins verfolgt, wird feststellen, dass er der perfekte Tracker der Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ist. Wird oder ist die Fed geldpolitisch locker(er), geht der Kurs nach oben. Wird oder ist die Fed geldpolitisch restriktiv(er), geht der Kurs nach unten. Auch deshalb gelang uns im TAK seinerzeit ziemlich rechtzeitig der weitestgehende Ausstieg aus den Kryptos, nahe der (Allzeit)Hochs.

Aktuell ist die US-Geldpolitik sehr restriktiv. Insbesondere Fed-Chef Powell gab zuletzt noch einmal den geldpolitischen Falken („Hawk“). Doch an den Märkten, insbesondere den US-Anleihemärkten, spielt man längst etwas anderes. Zuletzt hat sich der negative Spread zwischen den Renditen der 2-jährigen und 10-jährigen US-Staatsanleihen deutlich verengt, er ist schon beinahe wieder bei null (nachdem es davor lange die Anomalie gab, dass die Kurzläufer höhere Renditen brachten als die länger laufenden US-Staatsanleihen).

Einerseits ist die Beseitigung dieser Anomalie („inverse Zinsstrukturkurve“ genannt) notwendig. Andererseits performen Aktien in genau dieser Phase – wie zuletzt gesehen – in der Regel sehr schlecht. Denn zu einer US-Rezession kommt es in der Regel einige Monate, nachdem diese Anomalie beseitigt wurde. Insofern wirft eine US-Rezession derzeit ihre Schatten voraus, was die Aktienmärkte entsprechend einpreisen. Doch warum spricht das jetzt für steigende Kryptos?

Ganz einfach. Erstens wurde der Bitcoin seinerzeit von Satoshi Nakamoto als Antwort auf die „Finanzkrise“ (2007 bis 2009) erschaffen, also als Antwort auf eine Rezession (damals drohte sogar eine Weltwirtschaftskrise!). Zweitens muss und wird die US-Notenbank, (zu) hohe Inflation hin oder her, im Falle einer US-Rezession geldpolitisch lockerer werden. Konkret hieße das: Quantitative Tigthening (QT) wird bald gestoppt, die US-Leitzinsen werden bald (wieder) gesenkt. Und reicht dies alles nicht, wird auch wieder die Notenpresse angeworfen (--> QE).

Fazit: Es sieht ganz gut aus für Bitcoin und Co.

Man kann Bitcoin beziehungsweise Kryptowährungen mögen oder auch nicht. Tatsächlich gibt es in diesem Wildwest-Markt viele Betrüger. Spätestens der Fall Sam Bankman-Fried (aka Scam Bankrupt-Fraud) und FTX haben dies nochmals verdeutlicht. Aber dem Kerl wird derzeit der Prozess gemacht – und er wird (hoffentlich) viele Jahre hinter schwedischen Gardinen verschwinden. Der Bitcoin, der Ether von Ethereum und andere gute Kryptowährungen können jedoch für die Straftaten einzelner Personen nichts.

So gab es selbst im DAX den Betrugsfall Wirecard. So schlimm dieser auch war, wird trotzdem niemand auf die Idee kommen deshalb nun Aktien generell zu verteufeln. So sollte man es auch bei den Kryptos sehen, wenngleich hier Betrug („Scam“) leider noch etwas einfacher ist. Wer jedoch in gute Krypto-Projekte und somit Coins/Tokens investiert, kann viel Geld machen. Leider ist es für Privatanleger sehr schwierig gute Kryptos von schlechten Kryptos (Scams) zu unterscheiden. Selbst mir als Krypto-Experte unterläuft ab und zu mal ein Fehler.

Alles in allem hatten wir im TAK jedoch seit dem Start (unter dem Namen „Krypto Trader“) im November 2017 vier oder fünf Fehlgriffe, also grob einen Fehlgriff pro Jahr. Das ist nicht schön, aber angesichts der Tatsache, dass es inzwischen mehr als 20.000 verschiedene Kryptowährungen gibt, von denen über 98% oder sogar über 99% Schrott sind, vertretbar. Das TAK-Musterdepot (Krypto) jedenfalls weist eine sehr gute Performance auf. Ihr solltet daher den Kryptos eine Chance geben, am besten begleitet vom TAK!

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Über den Experten

Sascha Huber
Sascha Huber
Experte für Kryptowährungen

Sascha Huber, Jahrgang 1978 und wohnhaft in Trier, gilt als profunder Kenner der Hightechbranche. Als solcher erkannte er als einer der Ersten das große Potenzial von Aktien wie Amazon.com, Apple sowie zuletzt Facebook oder Tesla Motors. Zwischen 2010 und 2014 arbeitete er als Chefredakteur eines Börsenbriefs, der im Oktober 2014 übernommen wurde. Huber gilt als profunder Kenner von Kryptowährungen wie dem Bitcoin, Ether und Ripple. Auf stock3 betreut er sehr erfolgreich den "Technologie-Aktien & Krypto Trading-Service".

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