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17:47 Uhr, 17.02.2026

Bayer schließt milliardenschweren Glyphosat-Vergleich in den USA

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DOW JONES--Bayer legt Klagen gegen seine US-Agrarchemie-Tochter Monsanto im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichter Roundup bei. Wie der DAX-Konzern mitteilte, hat Monsanto einen Sammelvergleich geschlossen. Bayer erhöht dafür seine Rückstellungen auf 11,8 von bisher 7,8 Milliarden Euro und verschiebt seine für kommende Woche geplante Bilanzpressekonferenz auf den 4. März.

Bisher hat Bayer 7,8 Milliarden Euro zurückgestellt, davon 6,5 Milliarden Euro für Glyphosat. Von den künftig 11,8 Milliarden Euro entfallen 9,6 Milliarden auf Glyphosat. Bayer geht davon aus, in diesem Jahr 5 Milliarden Euro für Rechtsstreitigkeiten auszuzahlen, und rechnet 2026 mit einem negativen Cashflow.

Die unmittelbare Finanzierung der Vergleiche sowie bestimmter Anleihefälligkeiten sei durch eine Kreditlinie von 8 Milliarden US-Dollar gesichert, so Bayer weiter.

Der Sammelvergleich soll sämtliche Klagen - anhängige und künftige - abdecken, bei denen eine Erkrankung am Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) auf Roundup zurückgeführt wird. Der Vergleich ist längerfristig angelegt und umfasst Auszahlungen von maximal 7,25 Milliarden Dollar über bis zu 21 Jahre. Der Vergleich muss vom Gericht genehmigt werden.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/mgo/kla

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