Analyse

BASF - Dunkle Wolken am Bullenhimmel ziehen auf

Wer hat den längeren Atem? Noch können die Bullen jedenfalls die Unterstützung um 65,55 Euro verteidigen, aber von oben drückt ein bärisches Sentiment.

Erwähnte Instrumente

  • BASF SE - WKN: BASF11 - ISIN: DE000BASF111 - Kurs: 69,10 € (XETRA)

Die BASF Aktie steckt mit ihrer Entwicklung seit Mitte Juni in charttechnischen Schwierigkeiten und es steht aktuell nicht weniger als der große Bullenmarkt der letzten Jahre zur Disposition. Ginge es nach der 200-Tagelinie, ist ein solcher in der Aktie schon gar nicht mehr gegeben, denn im August fiel der Kurs unter diesen Trendfilter zurück und die Kurse sackten bis auf die Unterstützung bei 65,55-64,09 Euro ab. Diese ist es auch, die sich derzeit gegen ein weiteres Abdriften der BASF Aktie stellt. So konnte Mitte Oktober eine deutliche Erholung eingeleitet werden, die aber wieder einmal an der 200er Durchschnittslinie scheiterte. In dieser Woche wurde erneut der 65,55iger Preisbereich angelaufen und zunächst erfolgreich verteidigt.

Die Bullen in BASF klammern sich derzeit an den Unterstützungsbereich bei 65,55 – 64,09 Euro und stemmen sich damit gegen ein bärisches Sentiment. Die Gefahr, nach unten auszubrechen ist gegeben, womit dann weitere Kursverluste bis auf 54,55 Euro folgen könnten. Um diese Gefahr zu bannen, bedarf es derzeit eines nachhaltigen Kursanstiegs über 76,75 Euro.

Trading Masters macht Dich zum Börsenversteher!

Lernen, traden, gewinnen: Deutschlands größtes edukatives Börsenspiel „Trading Masters“ startet mit einem noch nie da gewesenen Konzept in eine neue Runde – und zum ersten Mal können die Teilnehmer im Börsenspiel auch Kryptowährungen handeln! Neben exklusiven Schulungen mit renommierten Finanzexperten warten natürlich auch viele Preise im Gesamtwert von über 60.000 Euro auf Dich.

Jetzt kostenlos anmelden und viele Vorteile sichern!

Passende Produkte

WKNLong/ShortKOHebelLaufzeitBidAskInfos
Werbung

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Dokumenten-Symbol. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Zur Produktsuche

2 / 2 Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Um PLUS-Artikel kommentieren zu können, benötigen Sie ein stock3 PLUS-Abo. Alle anderen Artikel lassen sich kommentieren, sobald Sie einen beliebigen Premium-Service abonniert haben.

  • Chronos
    Chronos

    Der Stopp des Geschäfts hat auch Auswirkungen auf die BASF-Zahlen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) dürfte im laufenden Jahr daher nur noch "leicht" statt "deutlich" steigen, für 2013 wird das Ebit auf 7,1 Milliarden Euro nach unten korrigiert. Die Belastungen bezifferte BASF auf 113 Millionen Euro im vergangenen und 211 Millionen Euro im laufenden Jahr. BASF-Aktien standen nachbörslich leicht unter Druck.

    Naja, zu Weihnachten wird um die 70 gepokert

    21:29 Uhr, 18.12.2014
  • Chronos
    Chronos

    dpa-AFX

    LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - Der weltgrößte Chemiekonzern BASFund der russische Energieriese Gazprom haben ein milliardenschweres Tauschgeschäft gestoppt. Dies drücke 2014 und rückwirkend auch im Geschäftsjahr 2013 auf den Gewinn, teilte BASF am Donnerstagabend in Ludwigshafen mit.

    Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) dürfte im laufenden Jahr daher nur noch "leicht" statt "deutlich" steigen, für 2013 wird er auf 7,1 Milliarden Euro nach unten korrigiert. Die neuen Belastungen bezifferte BASF auf 113 Millionen Euro im vergangenen und 211 Millionen Euro im laufenden Jahr. BASF-Aktien standen nachbörslich leicht unter Druck.

    ZUSAMMENARBEIT FORTSETZEN

    Durch den Tausch hätte die BASF-Tochter Wintershall das bislang gemeinsam betriebene Erdgashandels- und Speichergeschäft vollständig an Gazprom übertragen. Gazprom hätte sich zudem mit 50 Prozent an der Wintershall Noordzee beteiligt. Im Gegenzug war die gemeinsame Erschließung von Gasfeldern in Westsibirien vorgesehen.

    BASF-Vorstandschef Kurt Bock sagte, er bedauere, dass der Tausch nicht abgeschlossen werde. Der Konzern werde seine Zusammenarbeit mit Gazprom in den bestehenden Gemeinschaftsunternehmen fortsetzen. Über die näheren Gründe für den Stopp des Geschäfts wurden zunächst keine Angaben gemacht. Das geplante Geschäft mit dem staatsnahen Gazprom-Konzern war wegen der russischen Rolle in der Ukraine-Krise in die Kritik geraten./hoe/stw/jha/

    21:27 Uhr, 18.12.2014

Das könnte Sie auch interessieren

Über den Experten

Rene Berteit
Rene Berteit
Technischer Analyst und Coach

René Berteit ist Diplom-Betriebswirt mit Spezialisierungen in den Bereichen Finanzierung & Unternehmensbewertung sowie Geld und Währung. Aus seiner Leidenschaft für die Finanzmärkte wurde sein(e) Beruf(ung). René verfügt über mehr als 20 Jahre praktische Tradingerfahrung in Aktien, Indizes und Währungen und ist noch heute im Intraday-Handel aktiv. Seit 2007 setzt René sein langjähriges Know-how als charttechnischer Trader und Analyst in unserem Team ein, sowohl für unsere Portale als auch für Banken. Darüber hinaus gibt er sein theoretisches und praktisches Wissen als Coach seit über einer Dekade an Tradingneulinge und -fortgeschrittene weiter. Zudem ist er aktives Tradingmitglied in unserem Premium-Service PROmax, gern gesehener Referent in Webinaren und Seminaren sowie Buchautor.

  • Kurzfristiges Daytrading
  • Tradingcoach
  • Handelsstrategien
Mehr Experten
Am Ende eines schwierigen Jahres: Wie Anleger jetzt handeln sollten!Freuen Sie sich auf ein spannendes Webinar mit lehrreichen Inhalten von Sascha Huber. 08. Dezember um 17 Uhr! Jetzt kostenlos anmelden und profitieren.Schließen