Banken, Inflation und ASML: Eine vollgepackte Berichtswoche
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Konjunktur:
Der Wochenauftakt am Montag ist datenseitig ruhig. Das Schwergewicht folgt bereits am Dienstag, 14. Juli, um 14:30 Uhr: Die US-Inflationsdaten für Juni stehen im Fokus. Die Gesamtinflation (CPI) wird auf Monatsbasis mit −0,1 % erwartet, nach +0,5 % im Mai. Die Jahresrate (Inflation Rate YoY) soll laut Konsens auf 3,9 % sinken, nach zuvor 4,2 %. Bei der Kerninflation (Core CPI MoM) rechnen Ökonomen mit +0,3 % nach +0,2 %. Die jährliche Kernrate wird unverändert bei 2,9 % erwartet. Diese Zahlen sind von zentraler Bedeutung: Sie liefern der US-Notenbank Fed das wohl entscheidende Datenpunkt für die Frage, ob und wann Zinssenkungen eingeleitet werden — die Markterwartungen für den September-Termin hängen maßgeblich daran.
Am Mittwoch, 15. Juli, um 04:00 Uhr meldet China sein BIP-Wachstum für das zweite Quartal (YoY). Der Konsens erwartet 4,4 % nach 5,0 % im Vorquartal — ein Rückgang, der die globalen Konjunktursorgen rund um die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt in den Vordergrund rückt. Ebenfalls am Mittwoch entscheidet die Bank of Canada (BoC) um 15:45 Uhr über ihren Leitzins — erwartet wird ein unveränderter Satz von 2,25 %.
Den Wochenabschluss bildet am Freitag, 17. Juli, um 16:00 Uhr das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan für Juli. Der Konsens liegt bei 51,0 nach einem Vorwert von 49,5 — ein Indikator, der die Konsumstimmung in einem von Zöllen und Inflationssorgen geprägten Umfeld misst.
Earnings:
Die Berichtssaison nimmt in dieser Woche Fahrt auf — und sie beginnt mit einem Paukenschlag aus dem Bankensektor.
Dienstag ist der große Tag der US-Finanzbranche: JPMorgan Chase, Goldman Sachs, Bank of America, Wells Fargo und Citigroup — allesamt vorbörslich — legen ihre Zahlen für das zweite Quartal vor. Im Fokus stehen dabei vor allem die Zinsmargen (Net Interest Income) in einem weiterhin erhöhten Zinsumfeld sowie die Entwicklung im Investmentbanking und etwaige Rückstellungen für Kreditausfälle als Konjunkturindikator.
Mittwoch liefert das nächste Bündel an Schwergewichten: ASML Holding (vorbörslich) berichtet als erster großer europäischer Halbleiter-Ausrüster — der Markt achtet besonders auf die Entwicklung der Buchungsorders als Frühindikator für den globalen Chip-Investitionszyklus. Morgan Stanley (vorbörslich) komplettiert die Bankenrunde, BlackRock gibt Einblick in Mittelzuflüsse und verwaltetes Vermögen. Johnson & Johnson (vorbörslich) steht als Pharmariese im Fokus hinsichtlich der Umsatzentwicklung im Pharma- und Medtech-Segment. United Airlines (nachbörslich) berichtet als erster großer US-Carrier — Revenuetrends und Ausblick auf die Sommer-Reisenachfrage werden genau beobachtet.
Donnerstag liefert Netflix (nachbörslich) als einziger großer Tech-Vertreter der Woche — Abonnentenwachstum und die Monetarisierung des werbefinanzierten Tier stehen im Mittelpunkt. UnitedHealth (vorbörslich) ist nach zuletzt turbulenten Quartalen ein besonders beachteter Termin im Krankenversicherungssektor. GE Aerospace (vorbörslich) gibt Aufschluss über die Lage bei Triebwerken und Wartungskapazitäten im Luftfahrtsektor.
Ebenfalls meldend, aber in Sammelform: Elevance Health, Abbott Laboratories, Prologis, State Street, U.S. Bancorp, PNC Financial, Bank of New York Mellon sowie am Freitag Travelers Companies und Truist Financial.
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

