Auto-Bonds fuhren gute Performance ein
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Leichter BIP-Zuwachs um 0,2 %
Gestern wurden die vorläufigen BIP-Zahlen für Deutschland veröffentlicht: Im vierten Quartal 2025 gab es ein leichtes Wachstum von 0,2 % gegenüber dem dritten Quartal. Zudem wurden die Vorquartale revidiert und fielen etwas besser aus als zuvor gemeldet. Auch für das Gesamtjahr 2025 meldete das Statistische Bundesamt ein vorläufiges reales BIP-Wachstum von 0,2 % (bzw. +0,3 % nach Berücksichtigung von Kalendereffekten). Erfahrungsgemäß muss auch hier noch mit einer späteren leichten Revision der Zahlen gerechnet werden. Fest steht dagegen, dass die deutsche Wirtschaft drei schwache Jahre in Folge hinter sich hat (nach -0,7 % im Jahr 2023 und -0,5 % im Jahr 2024). Für 2026 erwarten wir nur eine leichte Zunahme des BIP-Wachstums in Deutschland auf +0,8 %.
Auto-Anleihen fuhren 2025 gut
EUR-Unternehmensanleihen im Investmentgrade erzielten im vergangenen Jahr eine Performance von +2,7 %, während Bundesanleihen mit ähnlicher Laufzeit nur knapp im Plus landeten (+0,5 %). Dabei schnitt die oft gebeutelte Autobranche überdurchschnittlich gut ab: Mit +3,9 % fuhr sie den mit Abstand höchsten Total Return ein. Investoren profitierten dabei von im Branchenvergleich hohen Risikozuschlägen für den Autosektor im Jahr 2025. Zudem bescherte das gute Marktumfeld einen Rückgang der Aufschläge von Unternehmensanleihen gegenüber Bundesanleihen, was für Kursgewinne sorgte. Der Automobilsektor konnte 2025 sogar den stärksten Rückgang dieser Risiko-Aufschläge verbuchen (um mehr als 30 Basispunkte). Aktuell weist der Auto-Sektor weiterhin vergleichsweise höhere Aufschläge auf unter Berücksichtigung der Restlaufzeiten: So dauert es bis zum Rückzahlungstermin hier durchschnittlich 4 Jahre und im Gesamtmarkt 6 Jahre.
Heute US-Daten im Fokus
Die Aktienmärkte bewegten sich gestern in einer überschaubaren Bandbreite. Ebenso wie der DAX schloss auch der S&P 500 um rund 0,3 % höher. Heute könnte der Januar-Verfallstag an den Terminbörsen für etwas größere Tagesausschläge sorgen. Ansonsten stehen weiterhin die USA im Fokus: Heute werden Daten zur Industrieproduktion und zur Kapazitätsauslastung im Dezember veröffentlicht. Zudem gibt es ein Januar-Update für den NAHB-Index (National Association of Home Builders), der die Stimmung in der US-Baubranche bewertet. Zum Wochenschluss legen außerdem noch vier Unternehmen aus dem S&P 500 ihre Zahlen vor.
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