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10:15 Uhr, 17.07.2026

ASML und BlackRock mit Monsterzahlen, IBM verliert historisch – Paypal Übernahme

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In der aktuellen Ausgabe des Podcasts “Aktientalk” sprechen unser Goldesel Michael Flender und Daniel von Investflow über die Ergebnisse von ASML und Blackrock.

Außerdem beleuchten unsere Experten die aktuelle Lage bei Paypal und schauen sich den massiven Absturz der IBM Aktie an, die nach ihrer Vorabveröffentlichung der Ergebnisse rund ein Viertel des Börsenwertes verlor.

Zudem geht es um die starke Verwerfung bei Sk Hynix und Fake-News bei Lucid Motors.

Warum IBM kollabiert ist, wie ASML und Blackrock überzeugen konnten und warum in Südkorea zahlreiche Margin-Calls ausgelöst wurden, das und vieles mehr erfahrt ihr in der aktuellen Podcast-Episode bei Apple Podcasts, Spotify oder direkt bei YouTube.

Marktlage: KI bleibt der Treiber, Iran und Inflation bremsen

Das übergeordnete Thema bleibt das Wirtschaftswachstum, das maßgeblich durch künstliche Intelligenz getrieben wird. Die Nachfrage nach Chips, Speichern, Rechenzentren und entsprechender Infrastruktur ist weiter enorm. Gleichzeitig beschäftigen die Märkte die Inflation und der Anleihenmarkt. Niedrigere Verbraucherpreise als erwartet haben zuletzt insbesondere Tech-Werten noch einmal Auftrieb gegeben.

Doch die breite Euphorie nimmt etwas ab. Das ist kein schlechtes Zeichen, sondern bei vielen Aktien schlicht eine Frage der Bewertung. Wenn Kurse bereits massiv gestiegen sind, ist viel Optimismus eingepreist. Dann reichen kleinere Rücksetzer, schwächere Ausblicke oder neue Risiken aus, damit Gewinne schnell wieder abgegeben werden.

Ein zusätzlicher Bremsklotz bleibt die Lage rund um Iran. Die Hoffnungen auf eine schnelle Beruhigung wurden wieder gedämpft, während militärische Drohungen und Angriffe zunehmen. Eine weitere Eskalation würde nicht nur humanitär katastrophal sein, sondern auch wirtschaftlich neue Risiken schaffen. Besonders kritisch wären Angriffe auf Infrastruktur, weil dies wiederum Gegenreaktionen und eine Belastung wichtiger Handelswege nach sich ziehen könnte.

Bislang belastet das Thema den Gesamtmarkt nicht extrem stark. Dennoch sollte man es nicht komplett ausblenden. An der Börse reichen manchmal einzelne unerwartete Ereignisse, damit aus einer scheinbar stabilen Lage sehr schnell Nervosität wird.

Banken starten stark in die Berichtssaison

Die Berichtssaison ist insgesamt solide angelaufen. Gerade die großen US-Banken haben starke Ergebnisse geliefert. Goldman Sachs konnte überzeugen, und JPMorgan meldete sogar einen Rekordgewinn. Das ist bemerkenswert, weil Jamie Dimon regelmäßig auf mögliche Risiken für die Wirtschaft hinweist und dabei oft recht düstere Szenarien zeichnet.

Die Zahlen zeigen aber: Die operativen Geschäfte vieler großer Finanzhäuser laufen aktuell weiterhin gut. Auch Standardwerte halten sich ordentlich. Tech bleibt zwar der große Wachstumsmotor, aber es wird holpriger und selektiver.

SK Hynix und der Wahnsinn bei gehebelten ETFs

Wie absurd es in einzelnen KI- und Chipwerten zugehen kann, zeigt SK Hynix. Zwischen verschiedenen Aktiengattungen entstand eine massive Kursdifferenz. Die in den USA gehandelten ADRs legten zeitweise deutlich stärker zu als die in Korea gelisteten und auch in Deutschland handelbaren GDRs.

Der Grund liegt darin, dass beide Gattungen vorerst nicht einfach ineinander umgewandelt werden können. Es gibt also keinen unkomplizierten Mechanismus, über den Marktteilnehmer die Differenz sofort ausnutzen und die Kurse angleichen könnten. Dadurch kann eine Aktie in einem Handelssegment deutlich heißer gehandelt werden als im anderen.

Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie stark Spekulation Preise kurzfristig treiben kann. Besonders gefährlich wird es bei gehebelten ETFs. Wenn eine Aktie nach einer extremen Rally plötzlich 20 oder 30 Prozent fällt, kann ein dreifach gehebeltes Produkt praktisch zerlegt werden.

  • Hohe Gewinne in kurzer Zeit wirken verlockend, erhöhen aber meist auch das Risiko drastisch.
  • Hebelprodukte sind keine langfristige Lösung für ein normales Depot.
  • Gaps und starke Schwankungen können dazu führen, dass ein Ausstieg viel schlechter gelingt als geplant.
  • FOMO ist gerade bei KI- und Halbleiterwerten ein gefährlicher Begleiter.

Wenn ein Trade ein paar Wochen gut geht, heißt das nicht, dass das Risiko verschwunden ist. Oft ist genau das Gegenteil der Fall.

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IBM verliert fast ein Viertel: Historischer Absturz

IBM hat einen der heftigsten Handelstage seiner langen Börsengeschichte erlebt und zeitweise knapp ein Viertel an Börsenwert verloren. Für ein Unternehmen, das seit mehr als einem Jahrhundert an der Börse notiert ist, ist das schon ein wirklich außergewöhnlicher Einbruch.

Interessant ist: Die Zahlen selbst waren nicht komplett katastrophal. Der Umsatz stieg im Quartal immerhin um rund 1 Prozent auf 17,2 Milliarden US-Dollar. Allerdings hatte der Markt mit etwa 17,86 Milliarden US-Dollar gerechnet. Gerade bei einer Aktie, die zuvor gut gelaufen ist, kann eine solche Verfehlung ausreichen, um einen massiven Vertrauensverlust auszulösen.

Die Probleme liegen bei Mainframes und verschobenen Budgets

IBM erklärte, dass Kunden ihre IT-Budgets derzeit stärker in Speicher, Grafikchips, GPUs und KI-Infrastruktur lenken. Das ist nachvollziehbar: Die Speicherpreise steigen, KI-Rechenkapazität wird dringend benötigt und viele Unternehmen müssen sich entsprechende Kapazitäten sichern.

Dadurch werden einige Anschaffungen im Mainframe-Bereich verschoben. Der Infrastrukturumsatz von IBM ging entsprechend um 7 Prozent zurück. Große Verträge kamen nicht wie erwartet zustande, weil Kunden ihre Investitionen neu priorisieren.

Für langfristige Aktionäre muss das nicht automatisch bedeuten, dass diese Umsätze für immer verloren sind. Mainframes und die dazugehörige Software werden häufig nicht einfach endgültig gestrichen. Viele Unternehmen können eine Erneuerung zwar um einige Quartale verschieben, benötigen die Systeme aber irgendwann trotzdem.

Der Markt lebt allerdings im Hier und Jetzt. IBM lag unter den eigenen Erwartungen, das Management veröffentlichte die Informationen zudem außerhalb des üblichen Zeitplans und versuchte mit einem offenen Brief an die Aktionäre einzuordnen, was passiert ist. Das kann zwar gut gemeint sein, an der Börse sorgt so etwas aber häufig erst recht für Alarmstimmung.

Beratung und Software stehen stärker unter Druck

Ein weiterer kritischer Punkt ist das Consulting-Geschäft. Der Umsatz war dort nur stabil, also ohne echtes Wachstum. Das trifft IBM in einer Phase, in der sich viele Unternehmen fragen dürften, ob sie für jede Analyse und jede technische Fragestellung noch teure Berater benötigen.

KI-Tools wie ChatGPT, Gemini, Claude oder spezialisierte Coding-Lösungen können schon heute viele Aufgaben erheblich beschleunigen. Probleme, für die man früher lange recherchiert hätte, lassen sich oft mit wenigen gezielten Fragen lösen oder zumindest stark eingrenzen.

Das heißt nicht, dass Beratung verschwindet. Komplexe Projekte, Integration, Sicherheit und strategische Verantwortung lassen sich nicht einfach vollständig automatisieren. Aber der Preisdruck dürfte zunehmen. Ein Berater, der hohe Tagessätze aufruft, muss künftig noch klarer zeigen, welchen Mehrwert er zusätzlich zu KI-gestützten Tools liefert.

Cybersecurity bleibt ein Gewinner der KI-Welle

IBM verwies außerdem darauf, dass Kunden durch wachsende Cybersecurity-Sorgen abgelenkt seien und ihre Ausgaben neu priorisiert hätten. Genau hier zeigt sich aber auch, warum der Markt nicht sämtliche Software-Aktien über einen Kamm scheren sollte.

Cybersecurity ist kein Bereich, den man einfach per KI selbst zusammenbaut. Im Gegenteil: Je mehr KI eingesetzt wird, desto größer werden Angriffsflächen, Automatisierungsmöglichkeiten für Kriminelle und Anforderungen an die digitale Sicherheit.

Entsprechend konnten andere Cybersecurity-Werte deutlich zulegen. CrowdStrike, Palo Alto Networks, Rubrik und Cloudflare gehörten zu den Profiteuren. Die langfristige These bleibt stark: Sicherheitslösungen werden mit wachsender Digitalisierung eher wichtiger als unwichtiger.

Bei IBM bleibt das Bild dagegen kurzfristig schwierig. Quantencomputing, neue Chiptechnologien und Cybersecurity könnten langfristig spannende Treiber sein. Aktuell sind diese Themen aber noch nicht ausreichend in den Ergebnissen angekommen, um die enttäuschenden Umsätze und die Sorgen im Kerngeschäft auszugleichen.

Lucid: Fake-News-Abverkauf zeigt die Gefahr von Börsengerüchten

Bei Lucid Motors gab es ein weiteres Beispiel dafür, wie extrem Aktien auf Gerüchte reagieren können. Berichte über eine mögliche Insolvenz oder ein Chapter-11-Verfahren sorgten zeitweise für einen massiven Kursrutsch von über 40 Prozent.

Anschließend wurde ein großer Teil der Verluste wieder aufgeholt, nachdem klargestellt wurde, dass Lucid für die kommenden Quartale ausreichend Kapital habe. Die Meldung über eine akute Pleite erwies sich also als Ente.

Trotzdem sollte man daraus nicht ableiten, dass Lucid plötzlich ein attraktives Investment sein muss. Die Aktie hat langfristig massiv verloren, das Unternehmen kämpft mit einem anspruchsvollen Geschäftsmodell und sehr teuren Fahrzeugen. Es gibt zwar Kooperationen und neue Perspektiven, aber die Frage nach der dauerhaften Finanzierung bleibt bestehen.

Die Lehre ist simpel: Bei panischen Meldungen erst prüfen, dann handeln. Gerade bei stark gefallenen Aktien kann eine unbestätigte Nachricht eine Kettenreaktion auslösen. Wer dann ohne Einordnung verkauft oder kauft, macht sich abhängig von Gerüchten statt von Fakten.

Übernahmeangebot für PayPal: Chance oder bitteres Ende?

Bei PayPal steht offenbar eine mögliche Übernahme im Raum. Stripe soll gemeinsam mit dem Private-Equity-Unternehmen Advent ein Angebot von rund 53 Milliarden US-Dollar vorbereiten. Das entsprach einem Aufschlag von etwa 28 Prozent auf den vorherigen Schlusskurs.

Dass sich der Kurs einem möglichen Angebotspreis nähert, ist bei solchen Gerüchten normal. Dennoch ist Vorsicht angebracht. Zwischen einem Bericht über ein Interesse und einer tatsächlich abgeschlossenen Übernahme liegen oft viele Hürden. Finanzierung, Prüfung, Verhandlungen und regulatorische Fragen können einen Deal verzögern oder komplett verhindern.

Für Aktionäre, die erst nach den zuletzt schwachen Zahlen eingestiegen sind, wäre ein deutlicher Kursanstieg natürlich erfreulich. Für viele langfristig investierte PayPal-Aktionäre bleibt die Situation allerdings bitter. Wer zu 80, 100 oder noch höheren Kursen gekauft hat, dürfte selbst bei einem Übernahmepreis um 60 US-Dollar weiterhin tief im Minus liegen.

Operativ ist der Druck auf PayPal real. Der Bezahldienst ist weiterhin relevant, doch Konkurrenz wie Apple Pay macht den Zahlungsprozess für viele Nutzer deutlich einfacher. Wenn die Zahlung direkt in Shops integriert ist und ohne Weiterleitung funktioniert, wirkt PayPal schnell umständlicher als früher.

Ohne eine Übernahme hätte PayPal vermutlich noch länger mit einer schwierigen Neubewertung kämpfen müssen. Ob der Deal am Ende kommt, bleibt offen. Wer allein auf eine schnelle Übernahme-Spekulation setzt, sollte sich bewusst sein, dass ein Scheitern der Gespräche den Kurs auch wieder deutlich belasten kann.

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BlackRock liefert ein herausragendes Quartal

Ganz anders das Bild bei BlackRock. Der weltgrößte Vermögensverwalter legte ein Quartal vor, bei dem man wirklich kaum etwas Negatives finden konnte. Die verwalteten Vermögen stiegen auf rund 15,3 Billionen US-Dollar. Das ist eine schier unglaubliche Summe und zeigt, wie stark das Unternehmen von steigenden Märkten, ETFs und dem Ausbau seiner Plattform profitiert.

Noch wichtiger als die Assets under Management sind natürlich Umsatz und Gewinn. Auch dort konnte BlackRock überzeugen:

  • Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um rund 31 Prozent auf fast 7,1 Milliarden US-Dollar.
  • Das operative Ergebnis wuchs sogar um etwa 42 Prozent auf nahezu 2,5 Milliarden US-Dollar.
  • Die Technologie- und Aboerlöse legten um 13 Prozent zu.

Ein wesentlicher Treiber ist Aladdin, die Technologieplattform von BlackRock. Hinzu kommen die verstärkten Aktivitäten in den Bereichen Infrastruktur und Private Equity. BlackRock hat sich in den vergangenen Jahren deutlich breiter aufgestellt und profitiert von großen Kapitalströmen in neue Anlageklassen und Infrastrukturprojekte.

Die Aktie lief lange eher seitwärts, obwohl die Quartalszahlen häufig gut waren. Solche Phasen können frustrierend sein. Langfristig gilt aber: Wenn Geschäftsentwicklung, Margen und verwaltete Vermögen kontinuierlich wachsen, wird das vom Markt meistens irgendwann honoriert.

ASML erhöht erneut die Prognose: KI-Nachfrage sorgt für volle Auftragsbücher

ASML bleibt einer der klarsten europäischen Profiteure der globalen KI- und Halbleiterwelle. Das Unternehmen erhöhte nach starken Zahlen erneut seine Prognose und erwartet für 2026 nun einen Umsatz zwischen 43 und 45 Milliarden Euro. Zuvor lag die Erwartung bei 36 bis 40 Milliarden Euro. Das ist eine wirklich deutliche Anhebung.

Im abgelaufenen Quartal stieg der Umsatz von 8,8 auf 9,3 Milliarden Euro. Für das kommende Quartal rechnet ASML sogar mit 11 bis 12 Milliarden Euro Umsatz. Die Bruttomarge lag zuletzt bei 54 Prozent und soll im nächsten Quartal zwischen 55 und 57 Prozent erreichen.

Diese Margen zeigen die enorme Preissetzungsmacht des Unternehmens. ASML besitzt im Bereich der modernsten Lithografiesysteme eine außergewöhnlich starke Marktposition. Die Nachfrage nach Maschinen für die Halbleiterproduktion ist hoch, und Kunden bauen ihre Kapazitäten weiter aus.

Besonders wichtig ist, dass ASML nach eigenen Angaben wieder mehr Visibilität für die langfristige Nachfrage hat. Die Aufträge betreffen nicht nur einzelne Produkte, sondern das gesamte Portfolio. Die KI-Investitionen der Kunden sorgen also nicht bloß für einen kurzfristigen Schub, sondern stärken die Planbarkeit für die kommenden Jahre.

ASML bleibt stark, aber die Bewertung ist anspruchsvoll

Bei aller Begeisterung muss man fair bleiben: Die ASML-Aktie ist auf Sicht von einem Jahr bereits massiv gestiegen und liegt wieder in Regionen, in denen die Bewertung ambitioniert ist. Ein Forward-KGV und ein EV/EBIT um 40 zeigen, dass der Markt bereits viel zukünftiges Wachstum einpreist.

ASML ist außerdem dafür bekannt, in Wellen zu laufen. Nach starken Anstiegen gab es in der Vergangenheit immer wieder deutliche Korrekturen. Das bedeutet nicht, dass die langfristige Geschichte kaputt ist. Im Gegenteil: Das Unternehmen verfolgt seine langfristigen Ziele seit Jahren sehr konsequent und hat früh klare Pläne bis 2030 formuliert.

Aber eine zweistellige Korrektur wäre nach einer solchen Rally absolut nichts Ungewöhnliches. Gerade deshalb ist es bei einer großen Position legitim, über Teilgewinnmitnahmen nachzudenken. Wer langfristig überzeugt ist, muss deswegen nicht alles verkaufen. Wer kurzfristiger unterwegs ist oder bei dem die Position inzwischen zu groß geworden ist, kann ebenfalls nachvollziehbar handeln und Risiko reduzieren.

Der wichtigste Punkt bleibt: ASML profitiert strukturell von der steigenden Chipnachfrage, KI-Infrastruktur und dem technologischen Wettlauf der Halbleiterindustrie. Die Frage ist weniger, ob das Unternehmen langfristig relevant bleibt. Die schwierigere Frage lautet, zu welchem Kurs und mit welcher Erwartung man einsteigt oder investiert bleibt.

Fazit: Qualität gewinnt, aber Euphorie wird teurer

Die aktuelle Börsenlage zeigt zwei Dinge gleichzeitig. Erstens laufen viele starke Unternehmen operativ weiterhin hervorragend. BlackRock wächst beeindruckend, ASML erhöht seine Prognosen und Cybersecurity gewinnt durch KI weiter an Bedeutung.

Zweitens werden Enttäuschungen härter bestraft. IBM zeigt, wie schnell ein schwächeres Quartal und ein unsicherer Ausblick Vertrauen zerstören können. Lucid zeigt die Gefahr unbestätigter Gerüchte. PayPal zeigt, dass selbst ein möglicher Übernahmeaufschlag für langjährige Aktionäre nicht zwingend ein Happy End ist.

Gerade jetzt sind ein kühler Kopf, realistische Erwartungen und ein sauberer Umgang mit Positionsgrößen entscheidend. Gute Unternehmen bleiben gute Unternehmen. Aber auch gute Unternehmen können nach starken Kursanstiegen jederzeit korrigieren. Wer das akzeptiert, statt jeder Bewegung hinterherzulaufen, ist an der Börse meistens deutlich besser unterwegs.

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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