Analyse

AMAZON – Gerät die Aktie jetzt unter die Räder?

Nach den Zahlen von Microsoft sah es am gestrigen Abend zunächst so gut aus. Auch Amazon profitierte in einer ersten Reaktion.

Erwähnte Instrumente

  • Amazon.com Inc.
    ISIN: US0231351067Kopiert
    Kursstand: 96,320 $ (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • Amazon.com Inc. - WKN: 906866 - ISIN: US0231351067 - Kurs: 96,320 $ (Nasdaq)

Als Microsoft dann aber im Investoren-Call relativ zurückhaltende Prognosen abgegeben hatte und auch ein langsameres Cloud-Wachstum in Aussicht stellte, ging es mit der Amazon-Aktie wieder bergab.

Fingerzeig auf schlechte Zahlen?

Wir alle wissen, wie abhängig Amazon von der Sparte AWS (Amazon Web Services) ist. Hier werden die Margen und das Geld verdient, was im Gegenzug mit anderen Diensten teilweise auch wieder verloren wird.

Erste Analysten ziehen aus den Microsoft-Zahlen jetzt ihre Schlüsse. So kommt gerade ein frisches Update von der UBS rein. Diese senkt ihr Kursziel für Amazon leicht von 121 USD auf 118 USD. Die UBS kürzt ihre Erwartungen an das Cloud-Wachstum von Amazon, nachdem Microsoft mit Azure gewarnt hatte. Die Umsatzerwartungen sinken für diese Sparte von 22,4 Mrd. USD auf 21,8 Mrd. USD für das erste Quartal 2023.

Am 2. Februar wird Amazon seine Zahlen und den Ausblick vorstellen. Ich würde vermuten, zahlreiche Analysten rudern im Vorfeld jetzt zurück und die Erwartungen an das Jahr 2023 sinken. Da AWS die Cashcow und Wachstumslokomotive ist, kommt es bei Amazon gleich doppelt so stark an.

Fazit: Kurzfristig werden die Erwartungen an Amazon sinken, die Aktie dürfte sich bis zur Veröffentlichung der Zahlen also schwerer als der Gesamtmarkt tun. Es kommt aber auch darauf an, wie gut oder schlecht Microsoft die sinkenden Wachstumserwartungen an die Cloud im Laufe des heutigen Handelstages wegsteckt.

Amazon.com Inc.
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Über den Experten

Sascha Gebhard
Sascha Gebhard
Redakteur

Sascha Gebhard hat nach einer klassischen Ausbildung zum Bankkaufmann im Laufe der Jahre bei verschiedenen Banken gearbeitet. Er absolvierte neben dem Beruf die Studiengänge zum Diplom-Betriebswirt (VWA) sowie den Finanz- und Investment Ökonom (VWA). Von 2008 bis 2016 war er als Eigenhändler auf eigene Rechnung an den Finanzmärkten aktiv. Weiterhin publizierte er für verschiedene Finanzverlage und schrieb zahlreiche Fachartikel rund um das Thema Börse. Die in den jeweiligen Diensten geführten Realgeld- sowie Musterdepots konnte stets überdurchschnittliche Renditen erwirtschaften. Sein Steckenpferd ist seit jeher der deutsche Aktienmarkt, wo er bestens vernetzt ist, und eine Vielzahl an Unternehmen bereits seit mehr als 15 Jahren aktiv verfolgt. Seit 2022 ist Sascha Gebhard fester Bestandteil des Redaktionsteams von stock3.

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