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17:51 Uhr, 24.03.2026

Aktien Schweiz fest - Nestle-Aktie macht Vortagesminus mehr als wett

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Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Am Schweizer Aktienmarkt hat sich die Aufwärtstendenz vom Montag fortgesetzt. Am Vortag hatten die Kurse nach einem schwachen Start ins Plus gedreht, nachdem US-Präsident Donald Trump von Gesprächen mit dem Iran gesprochen hatte, was eine Erleichterungswelle ausgelöst hatte. Auch wenn Teheran dies schnell dementierte, ging es in Zürich am Dienstag weiter nach oben, während an den Nachbarbörsen eher wieder etwas Ernüchterung dominierte. Mit einem Plus von 1,0 Prozent auf 12.516 Punkte führte der SMI die Indizes in Europa deutlich mit an, während beispielsweise der DAX sogar leicht nachgab.

Bei den 20 SMI-Werten standen sich 16 Kursgewinner und 3 -verlierer gegenüber, unverändert schlossen Geberit. Umgesetzt wurden 22,61 (Montag: 28,68) Millionen Aktien.

Gestützt wurde der Leitindex vom Schwergewicht Nestle. Die Aktie, die am Vortag noch zu den wenigen Verlierern gehört hatte, verteuerte sich um 2,2 Prozent, wobei es erneut keine spezielle kurstreibende Meldung gab, außer einer leichten Kurszielerhöhung durch Jefferies. Die Analysten stufen die Aktie dennoch weiter nur mit "Halten" ein.

SMI-Tagessieger waren Kühne+Nagel mit einem Plus von 2,4 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen dazu auf potenziell steigende Frachtraten angesichts der Auswirkungen des Kriegs im Nahen Osten auf die Transportkapazitäten. Laut den Analysten von JP Morgan sind davon 2 bis 3 Prozent des weltweiten Seefrachtaufkommens und rund 15 Prozent der Luftfrachtkapazität betroffen.

Am Ende im SMI lagen Givaudan mit einem Abschlag von 1,1 Prozent, nachdem die Deutsche Bank der Aktie ihre Kaufempfehlung entzogen hatte.

In der zweiten Reihe zogen Straumann um 5,7 Prozent an. Beobachter verwiesen auf positive Analystenkommentare nach einem Treffen mit der Finanzchefin. Demnach verlaufe das erste Quartal weitgehend nach Plan, in manchen Regionen auch etwas besser als erwartet. Zudem gebe es bislang keine spürbaren Auswirkungen der Lage im Nahen Osten auf das Geschäft des Zahnmedizinausrüsters.

Inficon knickten um gut 10 Prozent ein. Trotz eines leichten Umsatzplus ging der Gewinn bei dem Messtechnikunternehmen 2025 zurück. Dazu fiel der Ausblick unter den Erwartungen aus.

Tecan machten einen Satz um gut 9 Prozent, getrieben vom Einstieg eines von Holcim-Großaktionär Schmidheiny mitfinanzierten aktivistischen Investors. Die sei ein klares Vertrauenssignal für den Laborausrüster, so Marktteilnehmer.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/mgo

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