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17:42 Uhr, 13.03.2026

Aktien Schweiz dank Schwergewichten unverändert

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DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat am Freitag nach einer zweitägigen Durststrecke unverändert geschlossen und sich damit dank seiner defensiven Schwergewichte besser als die übrigen Börsen in Europa geschlagen. Hatte der zunächst leicht gesunkene Ölpreis zwischenzeitlich etwas Unterstützung geboten, gab die Börse die Aufschläge mit dann wieder gestiegenen Ölpreisen ab. Die europäische Rohölsorte Brent kostete wieder mehr als 101 US-Dollar je Fass. Händler sprachen trotz der Versuche, den Preisanstieg bei Erdöl zu stoppen, von keiner grundlegenden Änderung der Versorgungslage im Nahen Osten.

Nach der Freigabe der strategischen Ölreserven durch die Internationale Energieagentur versuchen die USA nun durch eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland den Ölpreisanstieg zu dämpfen. Laut Berichten verhandeln zudem europäische Staaten und auch Indien mit dem Iran über eine Passage von Rohöl durch die extrem unsichere Seestraße von Hormus. Doch führten diese Initiativen zu keinem nachhaltig Preisstopp, allerdings war der Anstieg weniger dynamisch als noch an den Vortagen.

Der SMI stagnierte bei 12.839 Punkten. Unter den 20 SMI-Werten standen sich zehn Kursverlierer und 10 -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 21,54 (zuvor: 24,19) Millionen Aktien. Gestützt wurde der eidgenössische Leitindex von Aufschlägen der drei defensiven Schwergewichte Nestle (+1,1%), Roche (+0,8%) und Novartis (+0,4%). Händler erklärten die Gewinne der drei defensiven Titel mit dem weiterhin vorherrschenden Sicherheitsbedürfnis der Anleger - insbesondere vor dem Wochenende sei das Schlagzeilenrisiko hoch. Daher legten die ebenfalls defensiven Swisscom um 1 Prozent zu. Konjunkturzyklische Titel wurden dagegen gemieden: ABB büßten 1,9 Prozent ein, Sika 2,2 Prozent.

Die niedrigere Prognose für 2026 von Lindt & Sprüngli (+0,7%) ist angesichts der schlechten Weihnachtsergebnisse und einer potenziellen Umsatzbelastung durch den Nahostkonflikt konservativ - wenn auch gerechtfertigt, analysierte Bernstein. Unter den übrigen Nebenwerten zogen Medacta nach Geschäftsausweis um 1,8 Prozent an - vor allem der erhöhte Ausblick gefiel. Molecular Partners gaben nach Zahlenvorlage und Neuigkeiten zu Studienergebnissen um 11,3 Prozent nach - belastet von einem Verlustausweis des Unternehmens.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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