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19:00 Uhr, 13.03.2026

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

PCE-Inflation in den USA sinkt im Januar - Kernrate steigt

Eine wichtige US-Inflationsrate ist im Januar gesunken, wobei die Kernrate allerdings stieg. Das von der Notenbank favorisierte Preismaß, der Gesamtindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), lag 2,8 (Vormonat: 2,9) Prozent höher als vor einem Jahr, wie das Bureau of Economic Analysis mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten eine Jahresrate von 2,9 Prozent erwartet. Die Fed strebt eine Inflationsrate von 2 Prozent an. Im Monatsvergleich stieg der PCE-Preisindex um 0,3 (0,4) Prozent. Die Prognose hatte auf 0,3 Prozent gelautet.

US-Wirtschaft wächst im 4Q weniger als bisher angenommen

Die US-Wirtschaft ist im vierten Quartal 2025 nur halb so stark gewachsen wie zunächst berichtet. Wie das Handelsministerium im Rahmen einer ersten Datenrevision mitteilte, erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um nur 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 1,5 Prozent gerechnet, nachdem das Handelsministerium in einer ersten Schätzung ein Plus von 1,4 Prozent gemeldet hatte. Im dritten Quartal war die US-Wirtschaft um 4,4 Prozent gewachsen.

US-Aufträge für langlebige Güter stagnieren im Januar

Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA ist im Januar stabil geblieben. Wie das US-Handelsministerium berichtete, stagnierten die Orders auf dem Niveau des Vormonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten dagegen mit einem Anstieg von 1,3 Prozent gerechnet. Der Rückgang im Vormonat wurde auf 0,9 (vorläufig: 1,4) Prozent nach oben revidiert.

Zahl offener US-Stellen steigt im Januar stärker als erwartet

Die Zahl der offenen Stellen in den USA ist im Januar deutlicher als erwartet gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium im Rahmen seines Job Openings and Labor Turnover Summary (Jolts) mitteilte, gab es 6,95 (Dezember: 6,55) Millionen offene Stellen. Erwartet worden waren 6,75 Millionen. Die Zahl der freiwilligen Kündigungen sank auf 3,14 (3,23) Millionen und die Zahl der Entlassungen auf 1,63 (1,67) Millionen.

Stimmung der US-Verbraucher im März eingetrübt

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im März abgeschwächt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA fiel bei der Umfrage zur Monatsmitte auf 55,5. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 55,3 erwartet. Bei der Umfrage Ende Februar lag er bei 56,6. Der Index für die Erwartungen belief sich auf 54,1 (Vormonat: 56,6), der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage wurde mit 57,8 (56,6) angegeben.

BoE dürfte Zinsen auf kurze Sicht nicht anheben

Die Bank of England dürfte die Zinsen in naher Zukunft trotz des Risikos einer hohen, durch den Energiepreisschock verursachten Inflation nicht anheben, schreibt Peter Goves von MFS Investment Management in einer Research Note. Die Nachfragesituation in Großbritannien sei aufgrund der steigenden Arbeitslosigkeit schwach. Zudem dürften hohe Energiekosten die Konsumausgaben belasten, meint Goves. Dies senke die Aussichten auf eine Zinserhöhung durch die BoE zur Bekämpfung der Inflation, meint Goves.

USA offen für Gespräche über Uranvorräte des Iran

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat erklärt, die Beseitigung der nuklearen Fähigkeiten des Iran bleibe ein zentrales Ziel des Krieges, und fügte hinzu, dass die USA für Verhandlungen offen seien. "Wir haben von Anfang an gesagt, dass es unsere Kernaufgabe ist, dem Iran den Zugang zu Atomwaffen zu verwehren", sagte er. "Diese Mission wäre ohne 'Midnight Hammer' und ohne das, was diese B-2-Bomber geleistet haben - nämlich hinüberzufliegen und jene Anlagen zu zerstören, die die Voraussetzungen für das geschaffen haben, was wir jetzt tun - eigentlich nicht möglich gewesen."

Hegseth: Die Straße von Hormus ist offen

Die Straße von Hormus ist nach Aussage von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth für den Schiffsverkehr offen. "Das Einzige, was den Schiffsverkehr in der Meerenge derzeit verhindert ist, dass der Iran auf Schiffe schießt", sagte er. "Sie ist für den Schiffsverkehr offen, sofern der Iran dies nicht tut." Hegseth sagte, die USA arbeiteten daran, das Problem zu lösen, gab jedoch nicht an, wie sie den Handelsverkehr durch die Wasserstraße erleichtern würden. "Wir haben für jede Option einen Plan", sagte er und fügte hinzu, dass das Pentagon mit Partnern in der gesamten Regierung zusammenarbeite, um die Aufrechterhaltung der Energieversorgung sicherzustellen.

Pentagon entsendet Marine-Expeditionstruppe in den Nahen Osten

Das Pentagon entsendet eine Marine-Expeditionstruppe in den Nahen Osten, da der Iran seine Angriffe auf die Straße von Hormus verstärkt, wie zwei US-Vertreter sagten. Verteidigungsminister Pete Hegseth habe einem Antrag des für die amerikanischen Streitkräfte im Nahen Osten zuständigen US-Zentralkommandos auf Entsendung der Expeditionstruppe zugestimmt. Diese bestehe in der Regel aus bis zu 2.500 Marines. Durch die Angriffe des Iran ist der Verkehr durch diese strategisch wichtige Meerenge lahmgelegt, was die Weltwirtschaft beeinträchtigt und die Benzinpreise in die Höhe treibt. Ein Sprecher des Pentagons lehnte eine Stellungnahme ab.

Kuba bestätigt Verhandlungen mit Washington

Der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel hat Verhandlungen seiner Regierung mit der Trump-Regierung bestätigt. In einer seltenen, im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz in Havanna sagte der kubanische Staatschef, der Austausch sei "darauf ausgerichtet, durch Dialog Lösungen für die bilateralen Differenzen zwischen unseren beiden Nationen zu finden." Kubanische Vertreter hätten in letzter Zeit Gespräche mit Repräsentanten der Vereinigten Staaten geführt, ergänzte Diaz-Canel. "Das Ziel dieser Gespräche ist in erster Linie, bilaterale Probleme zu identifizieren, die einer Lösung bedürfen."

Kanada Feb Arbeitslosenquote 6,7% (Jan: 6,5%)

Kanada Feb Arbeitslosenquote PROGNOSE: 6,6%

Kanada Feb Beschäftigte -83.900 gg Jan

Kanada Feb Beschäftigte PROGNOSE: +10.000

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