Analyse
10:10 Uhr, 15.04.2026

AIXTRON - Das Zauberwort Optoelektronik treibt den Kurs weiter an

Aixtron hat nach einem überraschend starken Jahresauftakt seine Prognose für 2026 angehoben. Der Anlagenbauer aus Herzogenrath erwartet nun einen Jahresumsatz von rund 560 Mio. EUR, bei einer Bandbreite von plus/minus 30 Mio. EUR.

Zuvor hatte das Unternehmen mit rund 520 Mio. EUR gerechnet. Auch bei der Profitabilität wird der Konzern zuversichtlicher: Die EBIT-Marge soll nun 17 % bis 20 % erreichen, nach bislang 16 % bis 19 %. Für die Bruttomarge stellt das Management nun rund 42 % in Aussicht, nachdem zuvor 41 % bis 42 % erwartet worden waren.

Auslöser der höheren Jahresziele ist eine deutlich stärkere Nachfrage nach Anlagen für die Optoelektronik. Der vorläufige Auftragseingang legte im ersten Quartal um rund 30 % auf etwa 171 Mio. EUR zu, nach 132,2 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Mehr als 65 % davon entfielen auf das Segment Optoelektronik. Der Umsatz blieb mit rund 59 Mio. EUR dagegen klar unter dem Vorjahreswert von 112,5 Mio. EUR, lag aber innerhalb der vom Unternehmen avisierten Spanne von 65 Mio. EUR plus/minus 10 Mio. EUR.

Optoelektronik wandelt elektrische Signale in Lichtsignale um und ermöglicht so extrem schnelle und energieeffiziente Datenübertragung. Bei Co-Packaged Optics (CPO) werden diese optischen Komponenten direkt neben dem Chip integriert, um Engpässe klassischer elektrischer Verbindungen zu vermeiden. Das ist vor allem für KI-Rechenzentren entscheidend, wo enorme Datenmengen mit minimalem Energieverlust bewegt werden müssen. Unternehmen aus diesem Sektor erfreuen sich derzeit größter Beliebtheit und Aixtron steht im Zentrum dieser Entwicklung.

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