Abwärtstrend klar definiert: Stürzt der ADA-Kurs jetzt ab?
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Der Cardano-Kurs zeigt sich im Tageschart weiterhin technisch angeschlagen. Seit dem 10. Oktober notiert ADA unterhalb des 50er EMA, wodurch der übergeordnete Abwärtstrend klar definiert bleibt. Zwar kam es zuletzt zu einem dynamischen Erholungsversuch, dieser endete jedoch exakt am 50er EMA, der erneut als massiver dynamischer Widerstand wirkte.
Der jüngste Anstieg führte zur Ausbildung eines M-Patterns, dessen rechnerisches Kursziel inzwischen erreicht wurde. Seither bewegt sich der Kurs in einer engen Konsolidierungsphase, was auf eine temporäre Gleichgewichtssuche zwischen Käufern und Verkäufern hindeutet. Solche Strukturen treten häufig im Vorfeld der nächsten Impulsbewegung auf.
Aus technischer Perspektive spricht die aktuelle Marktstruktur dafür, dass ADA als nächstes erneut das lokale Tief bei rund 0,333 US-Dollar ansteuern könnte. Der Bereich um 0,333 US-Dollar stellt eine zentrale Unterstützung dar und ein erneuter Test dieser Zone erscheint aus struktureller Sicht wahrscheinlich. Entscheidend wird sein, ob dort eine klare Reaktion erfolgt. Hält die Unterstützung, könnte sich entweder ein doppelter Boden ausbilden oder alternativ ein Descending Triangle entstehen, bei dem der fallende 50er EMA weiterhin als Widerstand fungiert.
In beiden Fällen wäre ein späterer Ausbruch über den 50er EMA ein erstes positives Signal, das ADA zurück in die Preisregion oberhalb von 0,40 US-Dollar führen könnte. Bleibt eine Reaktion hingegen aus oder wird die Unterstützung dynamisch unterschritten, würde sich das übergeordnete Abwärtsszenario fortsetzen und das Chartbild weiter eintrüben.
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Der RSI (Relative Strength Index, ein Momentumindikator zur Messung von überkauften und überverkauften Marktphasen) bewegt sich aktuell im neutralen Bereich und signalisiert weder eine überkaufte noch eine überverkaufte Marktlage. Auffällig ist jedoch, dass es dem RSI bislang nicht gelingt, nachhaltig an Stärke zu gewinnen, was auf weiterhin fehlendes Momentum auf der Käuferseite hinweist.
Der MACD (Moving Average Convergence Divergence, ein Indikator zur Beurteilung von Trendrichtung und Momentum) bestätigt dieses Bild. Zwar flacht das negative Momentum ab, ein klarer bullish Crossover oder ein deutlicher Anstieg des Histogramms ist bislang jedoch nicht zu erkennen. Damit fehlt weiterhin die Indikatorbestätigung für eine nachhaltige Trendwende.
4-Stunden-Chart mit fragiler Kurzfriststruktur
Im 4-Stunden-Chart zeigt sich Cardano weiterhin ohne nennenswertes Kaufinteresse. Nach den beiden ausgeprägten roten Vektorkerzen unternahm der Kurs zwar einen Erholungsversuch, scheiterte jedoch erneut an der blauen Widerstandszone bei rund 0,37 US-Dollar.
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Seit diesem misslungenen Durchbruch agiert die Käuferseite auffällig zurückhaltend. Besonders kritisch ist, dass es dem Kurs über mehrere Kerzen hinweg nicht gelingt, den 13er EMA zurückzuerobern, der aktuell als dynamischer Widerstand fungiert. Dieses Verhalten unterstreicht die fragile Kurzfriststruktur.
Solange ADA unterhalb des 13er EMA handelt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs zunächst den unteren Docht vollständig ausfüllt und anschließend erneut in die darunterliegende Supportbox zurückfällt. Erst eine Rückeroberung des Bereichs um 0,37 US-Dollar würde das kurzfristige technische Bild spürbar entspannen und Raum für eine stabilere Erholungsbewegung schaffen.
Über den Autor
Bastian Keller (Bitbull) agiert seit 2015 eigenständig im Forex-Markt und ist seit 2018 hauptberuflicher Trader im Krypto-Markt. Diese Expertise teilt er aktiv auf verschiedenen Social-Media-Plattformen, insbesondere auf seinem YouTube-Kanal “Bitbull Trading“, mit mehr als 140.000 Abonnenten. Ebenfalls hat Bitbull die Plattform TradeMania ins Leben gerufen, die Einsteigern den Start ins Krypto-Trading vereinfachen soll.
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