Kommentar
18:00 Uhr, 04.03.2026

"Schrecklicher Müll": Cardano-Gründer teilt gegen neues Krypto-Gesetz aus

Vielen gilt der Clarity Act als Hoffnungsschimmer für Krypto, doch Charles Hoskinson sieht das anders. Was den Cardano-Chef auf die Palme bringt.

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Mit dem Clarity Act soll ein umfassender Krypto-Regulierungsrahmen in den USA geschaffen werden, der nach Einschätzung vieler Experten zum “positiven Katalysator” für Bitcoin und Co. werden könnte. Aktuell stocken die Verhandlungen jedoch aufgrund der Streitfrage, ob Stablecoins Erträge in Form von Zinsen abwerfen dürfen oder nicht.

Coinbase steht auf der einen Seite, die Bankenlobby auf der anderen. Doch während Brian Armstrong, der CEO der Krypto-Börse, offenbar einen Kompromiss anstrebt, teilt ein anderes Urgestein der Branche heftig gegen den Gesetzesentwurf aus.

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“Alle neuen Krypto-Projekte beginnen als Wertpapier, nur die etablierten wie Cardano, Ethereum und XRP werden wahrscheinlich unter Bestandsschutz fallen”, kritisiert Charles Hoskinson. Seiner Einschätzung nach wäre das vor allem deshalb fatal, weil die Demokraten derzeit mit dem Argument werben würden, dass Krypto durchweg korrupt sei.

Sollten sie die nächsten Präsidentschaftswahlen gewinnen, könnte der Clarity Act zum Verhängnis für die Branche werden. Was der Cardano-Gründer befürchtet: “Anstatt dass ‘Scary Gary’ ohne Gesetze und ohne Rechtssicherheit in einem für uns günstigen Gericht die Würfel rollen lässt, haben sie jetzt HR 3633 ohne Schutz für Entwickler.”

Verlorene Illusionen in der Krypto-Branche

Vorgesehen ist im Clarity Act unter anderem eine klare Abgrenzung zwischen “digitalen Rohstoffen” unter Aufsicht der CFTC und “digitalen Wertpapieren”, die künftig der SEC unterstehen würden. “Versteht ihr nicht, dass das für eine feindselige SEC ein verdammter feuchter Traum ist?”, fragt ein frustriert wirkender Hoskinson in einem Video auf X. Und ergänzt: “Wir müssen wohl ein Gesetz verabschieden, das schrecklicher Müll ist, und standardmäßig alles zu einem Wertpapier macht.”

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Schon in den vergangenen Monaten ging der Cardano-Chef zunehmend auf Distanz zur Krypto-Politik des Weißen Hauses. Seine eigenen Erfahrungen mit der Administration bezeichnete er als “schizophren”, denn Einladungen zu Veranstaltungen im Weißen Haus seien kurzerhand und ohne Erklärung wieder abgesagt worden. Das Kernproblem: “Trump hat keine Strukturen geschaffen, um wirklich guten Rat aus der Branche zu bekommen. Stattdessen hat er dieses räuberische Durcheinander erzeugt.”

Im Rahmen des Krypto-Wintereinbruchs musste auch Cardano in den vergangenen Wochen deutlich Federn lassen. Der ADA-Kurs steht derzeit bei 0,26 US-Dollar, was einem Kursverlust von rund 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Trotz technischer Innovationen gelingt es dem Altcoin schon seit Jahren nicht mehr, an die Erfolge aus dem Bullenmarkt 2021 anzuschließen. Was mittelfristig Hoffnung machen könnte, lest ihr in diesem Artikel: “Warum der Dino-Coin ADA vor einem Comeback steht“.

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