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Kommentar
13:59 Uhr, 04.04.2025

Ab jetzt starten die Verhandlungen...

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...über die Reduzierung der Zölle. Ich wage die Prognose, dass diejenigen am meisten Reduktion erreichen werden, die sich devot und nicht polternd zeigen. Das hat etwas mit dem Selbstverständnis von Donald Trump zu tun. Gute Karten erwarte ich für den britischen Premier Keir Starmer. Die EU wird sich bewegen müssen, wenn sie hier etwas erreichen will. Momentan schützt Deutschland die Mitgliedschaft in der EU vor noch höheren Zöllen.

Nach der Formel, die die US-Regierung für die Berechnung der Zölle herangezogen hat, müssten Importe aus Deutschland mit einem höheren Zoll belegt werden. Die Formel geht so: Das Handelsdefizit der USA mit der EU, geteilt durch die Gesamtexporte aus der EU in die USA und das Ergebnis geteilt durch zwei ist der Steuersatz. Diese Berechnung würde für Deutschland allein ungünstiger ausfallen, weil Deutschland mehr in die USA exportiert als die EU im Durchschnitt. Wenn Deutschland jetzt zurückschießt, exponiert es sich nicht nur als Zielscheibe für Donald Trump, sondern auch für Kritik aus der EU, deren Mitglieder einzeln einen geringeren Zoll erwarten müssten.

Das war ein Auszug aus dem Bernecker Börsenkompass bei Finanzen100. Wenn Sie sich hier weiter informieren möchten, können Sie die Nachricht über diesen Link aufrufen. Wenn Sie die Ausführungen überzeugen, haben Sie die Möglichkeit den Bernecker Börsenkompass einen Monat kostenlos zu testen. Probieren Sie es gerne aus.

Mit besten Grüßen
Jens Brahm

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