73 Millionen Dollar in ETH eingefroren: Aave zieht vor Gericht
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach.
Mehr erfahren Nein, danke
Das DeFi-Protokoll Aave hat vor einem US-Bundesgericht einen Eilantrag eingereicht. Ziel ist die Freigabe von rund 30.766 Ether im Wert von etwa 73 Millionen US-Dollar. Die Mittel stehen im Zusammenhang mit dem KelpDAO-Hack. Eine Anordnung vom 1. Mai untersagt derzeit die Weiterleitung an betroffene Nutzer.
Aave LLC has filed an emergency motion to vacate a restraining notice served on Arbitrum DAO on May 1, 2026 that attempts to seize approximately $71 million in ETH belonging to victims of the April 18 exploit.
A thief does not gain lawful ownership of stolen property simply by… pic.twitter.com/NwgKIdU1L7
— Aave (@aave) May 4, 2026
Auslöser des Rechtsstreits ist eine Forderung der US-Kanzlei Gerstein Harrow, die im Namen von Klägern mit bestehenden Schadensersatzurteilen gegen Nordkorea Anspruch auf die eingefrorenen Vermögenswerte erhebt. Die Argumentation basiert auf der Annahme, dass die Angreifer Verbindungen zur nordkoreanischen Hackergruppe Lazarus haben.
Angriff erschüttert Aave
In der Gerichtsakte stellt Aave jedoch klar, dass selbst bei einer Beteiligung nordkoreanischer Akteure kein Eigentumsanspruch entstehe. Die betroffenen Ether seien Vermögenswerte der Nutzer, die durch den Angriff geschädigt wurden, und müssten entsprechend behandelt werden.
Lest auch
Panik im DeFi-Markt Ärger bei Aave: Was hinter dem DeFi-Exploit steckt
Der Angriff nutzte eine Schwachstelle in einer Cross-Chain-Bridge rund um den rsETH-Token. Dabei wurden rund 230 Millionen US-Dollar in Ether aus dem Aave-Protokoll entzogen. Ein Teil der Mittel konnte später gesichert werden. Diese sollten ursprünglich zur Entschädigung der Nutzer dienen.
Aave warnt, dass eine anhaltende Blockade der Mittel nicht nur betroffene Nutzer belastet, sondern auch die Funktionsfähigkeit des DeFi-Ökosystems beeinträchtigen könnte. Eine Entscheidung des Gerichts über den Eilantrag steht bislang aus.
Empfohlenes Video
DeFi Hack erschüttert Ethereum, Aave & Co. – wie groß ist die Gefahr?
Du willst auch die Artikel mit dem + lesen? Dann hol Dir BTC-ECHO Plus+
Mit Deinem Abo bekommst Du:
- Unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten
- Exklusive Artikel, Interviews & Analysen
- Detaillierte Reports & Hintergrundberichte
- Technische Chartanalyse & Kursziele
Es sollen noch mehr Vorteile sein? Via Web und App hast Du geräteübergreifend Zugriff auf alle Beiträge. Damit verschaffen wir Dir ein optimales Lesevergnügen und du bleibst jederzeit flexibel.

