10 Prozent passives Einkommen durch Staking?
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Wer Zinsen erhält und seinem Kapital zuschlägt, erhöht die Basis für spätere Erträge. Daraus entsteht ein Verstärkungseffekt. Dieses Prinzip aus der klassischen Finanzwelt macht den Vergleich mit Krypto-Staking für viele so eingängig. Denn auch bei Krypto können zusätzliche Erträge in Form von Rewards den Bestand erhöhen und damit die Grundlage für weitere Rewards vergrößern.
Deshalb fällt im Zusammenhang mit Staking auch häufig der Begriff passives Einkommen. Gemeint ist, dass Erträge nicht durch aktiven Handel entstehen, sondern durch das Halten und Einsetzen von Kryptowährungen in einem Staking-Modell. Der Vergleich hilft beim Einstieg, erklärt jedoch nur einen Teil des Mechanismus.
Wie Staking eigentlich funktioniert
Staking ist ein Mechanismus, der bei Proof-of-Stake-Blockchains zum Einsatz kommt. Nutzer stellen ihre Token einem Netzwerk zur Verfügung. Damit können Transaktionen validiert und neue Blöcke abgesichert werden. Als Gegenleistung schüttet das Netzwerk dann Rewards aus. Diese Rewards können in derselben Kryptowährung ausgezahlt werden, beispielsweise in ETH oder SOL.
Damit unterscheidet sich Staking deutlich vom bloßen Halten. Token, die nur im Wallet liegen, partizipieren ausschließlich an möglichen Kursbewegungen. Durch das Staking können dagegen zusätzliche laufende Rewards entstehen.
Wer selbst nicht als Validator agieren möchte, kann Staking auch über eine Plattform nutzen, die den technischen Prozess im Hintergrund übernimmt. Dadurch wird aus einem komplexen Netzwerkprozess ein einfaches Produkt für interessierte Nutzer.
Warum Staking nicht gleich Tagesgeld ist
So plausibel der Zinsvergleich ist, so wichtig ist auch die Abgrenzung. Staking-Rewards sind nicht dasselbe wie traditionelle Zinsen aus einem Bankprodukt. Sie hängen von der jeweiligen Blockchain, sowie der Höhe des gestakten Bestands ab. Außerdem spielen auch die Laufzeit und weitere Netzwerkfaktoren eine Rolle. Rewards können dabei schwanken und sind nicht garantiert.
Hinzu kommt das Preisrisiko des zugrunde liegenden Assets. Wenn der Preis eines Coins fällt, kann ein Staking-Ertrag diesen Wertverlust nicht automatisch auffangen. Auch die Verfügbarkeit unterscheidet sich von klassischen Sparprodukten. Je nach Modell können Assets zeitweise gebunden sein und sind damit nicht jederzeit frei verfügbar. Wer Staking nur als Krypto-Variante eines Sparkontos versteht, greift daher zu kurz.
Was hinter Bitvavos Fixed Staking steckt
Die aktuelle Bitvavo-Aktion macht das Prinzip Staking besonders anschaulich. Deutsche Neukunden können unter bestimmten Voraussetzungen 10 Prozent APY auf ETH und/oder SOL erhalten*. Dafür müssen sie zwischen dem 20. April 2026 und dem 31. Mai 2026 ein neues Bitvavo-Konto eröffnen, die KYC-Prüfung abschließen, innerhalb von 30 Tagen nach Kontoeröffnung Staking aktivieren und eine qualifizierte Fixed-Staking-Zeichnung erstellen. Der erhöhte Satz gilt für die ersten 10.000 Euro je teilnehmender Kryptowährung. Für darüber hinausgehende Beträge greift der Standard-Staking-Zinssatz.
Beim Fixed Staking werden die gewählten Assets für eine feste Laufzeit gebunden. Die Rewards werden bei Fälligkeit der Fixed-Staking-Laufzeit ausgezahlt. Wird die qualifizierte Zeichnung bis dahin gehalten, gilt der Promo-Satz für die gesamte Fixed-Staking-Laufzeit der jeweiligen Position. Auch dann, wenn diese über den 30-tägigen Werbeaktionszeitraum hinausreicht. Wer jedoch Staking deaktiviert oder eine qualifizierte Zeichnung vorzeitig beendet, kann den Anspruch auf den Promo-Zinssatz und die entsprechenden Rewards verlieren.
Bitvavo ist MiCA-lizenziert, zählt nach eigenen Angaben über zwei Millionen Nutzer und veröffentlicht quartalsweise Proof-of-Reserves-Prüfungen mit 1:1-Backing für ausgewählte Assets. Wichtig bleibt jedoch: Die Staking-Dienstleistung selbst ist laut Bitvavo nicht MiCA-reguliert.
Fazit
Staking kann eine attraktive Möglichkeit sein, mit bereits gehaltenen Kryptowährungen laufende Rewards zu erzielen. Der Vergleich mit Zinsen ist deshalb verständlich, bleibt aber unvollständig. Denn anders als bei klassischen Sparprodukten sind Rewards nicht garantiert, und auch das Risiko des zugrunde liegenden Assets bleibt bestehen.
Wer den Mechanismus hinter Staking nicht nur theoretisch verstehen, sondern praktisch nachvollziehen möchte, findet in der Bitvavo-Aktion ein konkretes Anwendungsbeispiel mit der spannenden Möglichkeit, 10 Prozent APY auf ETH und SOL zu erhalten. Auf der Aktionsseite finden sich alle Bedingungen, Laufzeiten und Details zur Promotion im Überblick.
Weitere Informationen findest du auch im Brandhub von Bitvavo.
Disclaimer: *Staking (bereitgestellt von Bitvavo B.V.) und Lending (bereitgestellt von Bitvavo Custody B.V.) unterliegen derzeit nicht der MiCA. Dies bedeutet, dass die für regulierte Kryptodienste geltenden Sicherheitsvorkehrungen und Schutzmaßnahmen möglicherweise nicht auf diese Dienste anwendbar sind. Weitere Informationen findest du in unserer Risikoaufklärung und Nutzungsvereinbarung.
Du willst auch die Artikel mit dem + lesen? Dann hol Dir BTC-ECHO Plus+
Mit Deinem Abo bekommst Du:
- Unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten
- Exklusive Artikel, Interviews & Analysen
- Detaillierte Reports & Hintergrundberichte
- Technische Chartanalyse & Kursziele
Es sollen noch mehr Vorteile sein? Via Web und App hast Du geräteübergreifend Zugriff auf alle Beiträge. Damit verschaffen wir Dir ein optimales Lesevergnügen und du bleibst jederzeit flexibel.
