Kommentar
17:10 Uhr, 12.04.2024

Zukunft von Öl: Die OPEC hat recht!

Die OPEC hält an ihrer optimistischen Prognose für den globalen Ölbedarf fest. Sie wird recht haben.

Dass der Ölpreis wieder die Jahreshochs vom vergangenen Jahr ansteuert, hat wenig mit dieser Prognose zu tun. Die Geopolitik gibt den Takt vor, aber nicht nur. In den USA und auch vielen europäischen Ländern verbessert sich der Ausblick im verarbeitenden Gewerbe. Wächst die Industrie, die einen höheren Energiebedarf hat als der Dienstleistungssektor, kann auch der Ölpreis steigen. Wer daran glaubt, dass der Aufschwung der Industrie erst am Anfang steht, sollte investiert bleiben. Ölpreis und Einkaufsmanagerindex in den USA gehen Hand in Hand (Grafik 1).

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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