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06:47 Uhr, 25.03.2025

Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

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DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

WINDPARKS - Namhafte Betreiber von Offshore-Windparks wollen die Flächennutzung in Nord- und Ostsee begrenzen. Sie stellen erhebliche Kosteneinsparungen in Aussicht. Die Stromausbeute soll darunter nicht leiden. Wie die Flächennutzung effizienter erfolgen könnte, verdeutlicht der dänische Orsted-Konzern in einer Analyse, die dem Handelsblatt vorliegt. Orsted plant, baut und betreibt Windparks auf hoher See. In der Analyse heißt es, statt der von der Politik geplanten Offshore-Windparks mit 70 Gigawatt (GW) installierter Leistung wären 55 GW in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in Nord- und Ostsee ausreichend. Dadurch ergebe sich eine Kosteneinsparung von "konservativ gerechnet bis zu 31,1 Milliarden Euro", heißt es in der Analyse. Die AWZ ist das Meeresgebiet, das sich bis zu 200 Seemeilen - etwa 370 Kilometer - jenseits der Küstenlinie erstreckt. Orsted konkretisiert damit eine Forderung, die von Teilen der Branche seit Langem erhoben wird. (Handelsblatt)

RUSSLAND/NATO - Der Aufsichtsratschef von Airbus, Rene Obermann, warnt davor, dass der russische Präsident Wladimir Putin einen militärischen Konflikt mit der Nato plant. "Ich bin überzeugt, dass die Nato-Staaten viel näher an einer militärischen Auseinandersetzung mit Russland stehen, als viele Verantwortliche derzeit glauben", sagte Obermann im Handelsblatt-Interview. Es gebe starke Indizien dafür, "dass Russland sich auf einen Angriff an der Nato-Ostflanke vorbereitet". (Handelsblatt)

LEBENSVERSICHERER - Medikamente zur Gewichtsreduzierung wie Ozempic und Wegovy haben eine fast magische Aura. Doch Für Lebensversicherungen und ihre Kunden könnte sich der Zauber der schnellen Gewichtsabnahme durch Semaglutid als Fluch erweisen. Alles, was an der Verringerung der Fettleibigkeit gut ist - eine geringere Inzidenz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes sowie eine Neutralisierung des um mehr als 40 Prozent höheren Sterberisikos - könnte die Gesamtprognosen der Lebensversicherungen ins Wanken bringen. Kunden müssen damit rechnen, dass die Versicherer die künftigen Rentenzahlungen kürzen. Bislang sind die Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft weitgehend theoretisch, werden aber in Gesprächen mit Analysten immer häufiger thematisiert. (Financial Times)

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