Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
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DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
BUNDESWEHR, AIRBUS, RHEINMETALL, OHB - Die Bundeswehr hat nach Handelsblatt-Informationen die Ausschreibung für das bislang größte Raumfahrtprojekt verschickt. Es handelt sich um die Satellitenkonstellation "SatcomBW Stufe 4" mit einem geschätzten Auftragswert von 8 bis 10 Milliarden Euro. Bis 2029 sollen Panzer, Schiffe und Soldaten über mehr als 100 Satelliten miteinander vernetzt werden, ähnlich wie bei Starlink des US-Unternehmers Elon Musk. Zu den Interessenten zählen der Satellitenhersteller OHB sowie Rheinmetall und Airbus Defence and Space. Sie streben ein Joint Venture an. (Handelsblatt)
IMMOBILIENFONDS - Die Finanzaufsicht Bafin sieht nach wie vor erhebliche Risiken für Privatanleger bei offenen Immobilienfonds und anderen Finanzprodukten. "Offene Immobilienfonds sind legitime Produkte", sagte Bafin-Chef Mark Branson im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Entscheidend sei jedoch, ob sie richtig und fair verkauft würden. "Beratung ist eben nicht immer Beratung, oft ist es vertriebsgetriebener Verkauf", sagte Branson. Er äußerte zudem Zweifel, ob offene Immobilienfonds zurecht in Risikoklasse eins - also als sehr wenig riskant - verkauft werden sollten. "Risikokategorie eins ist tatsächlich sehr niedrig, sogar niedriger als viele Staatsanleihen. Die Vorstellung, ein Portfolio aus Gewerbeimmobilien sei weniger riskant als ein Portfolio aus Bundesanleihen, entspricht nicht dem gesunden Menschenverstand", sagte Branson. Einige Anbieter hätten bereits reagiert und ihre Risikobewertung angepasst. (Süddeutsche Zeitung)
GESAMTMETALL - Der Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall, Oliver Zander, rechnet in diesem Jahr mit einem massiven Stellenabbau in der Metall- und Elektro-Industrie. "Seit 2018 haben wir schon 270.000 Arbeitsplätze verloren", sagte der Chef des Gesamtverbands der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Und wir müssen damit rechnen, dass wir in diesem Jahr noch einmal bis zu 150.000 Arbeitsplätze verlieren." Zander forderte daher weitreichende Reformen und Einsparungen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen. "Wir haben in Deutschland zu hohe Energiekosten, zu hohe Unternehmenssteuern, zu hohe Sozialabgaben und zu viel Bürokratie." Zander lobte das Vorhaben der Bundesregierung, in den Ministerien 8 Prozent der Stellen einkürzen zu wollen. (Funke Mediengruppe)
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