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06:36 Uhr, 06.03.2026

Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

KONJUNKTUR - Die fünf großen Wirtschaftsforschungsinstitute erkennen im Irankrieg bislang keine ernsthafte Bedrohung für die deutsche Konjunktur. Das zeigt eine Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die bisherige Reaktion an den Öl- und Gasmärkten sehen die Ökonomen eher als undramatisch, solange der Konflikt nur einige Monate andauere. Das Ifo-Institut in München und das RWI in Essen kommen in vorläufigen Schätzungen jeweils zum Ergebnis, dass der Krieg im Nahen Osten nach derzeitigem Stand das deutsche Wirtschaftswachstum in diesem Jahr um knapp 0,2 Prozentpunkte drücken könnte. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) rechnet gemäß der derzeitigen Terminkurse an den Öl- und Gasmärkten mit einem Minus von zwischen 0,1 und 0,2 Prozentpunkten. Bei einem erwartenden Wirtschaftswachstum von etwa ein Prozent reichen diese negativen Effekte nicht aus, um die moderate Erholung in Deutschland abzuwürgen. (FAZ)

BIZ - Der Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hat die Rolle der Bank bei der Festlegung globaler Standards für die Finanzregulierung verteidigt, nur wenige Tage nachdem das von ihr beaufsichtigte System von der Chef-Bankenaufseherin der US-Notenbank kritisiert worden war. Pablo Hernández de Cos, der im vergangenen Jahr General Manager der BIZ wurde und einer der führenden Kandidaten für die Nachfolge von Christine Lagarde als Präsident der Europäischen Zentralbank ist, sagte, dass "die erhöhte Widerstandsfähigkeit des Bankensystems ein bedeutender Erfolg der internationalen Zusammenarbeit im Regulierungsbereich" sei und warnte vor einem "Wettlauf nach unten" bei der Regulierung. (Financial Times)

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