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06:31 Uhr, 12.02.2026

Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

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DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

SAFE ASSET - Die Europäische Zentralbank (EZB) fordert eine dauerhafte gemeinsame Schuldenaufnahme in Form von Eurobonds. In einem Schreiben an die EU-Spitzen und die Staats- und Regierungschefs für die EU-Klausur zur Wettbewerbsfähigkeit an diesem Donnerstag spricht sich die Notenbank dafür aus, dass EU-Kommission und EU-Staaten ein "Safe Asset" auflegen, also eine besonders ausfallsichere Form der Anleihe, die "das Angebot an hochwertigen Sicherheiten verbessert und gleichzeitig angemessene Anreize für eine umsichtige Finanzpolitik bewahrt". Die Forderung ist Teil einer "Checkliste", in der die EZB umfassende, weitreichende Reformvorschläge formuliert. Der als "vertraulich" gekennzeichnete Forderungskatalog liegt dem Handelsblatt vor und ist mit den Worten "Zeit zum Handeln" überschrieben. (Handelsblatt)

EMISSIONSHANDEL - BASF-Chef Markus Kamieth fordert von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) weitere Erleichterungen beim Emissionshandel. "Wenn ich die Chance hätte, morgen auf dem EU-Gipfel eine Bitte zu äußern, wäre es eine Vermeidung der Benchmark-Verschärfung", sagte Kamieth dem Handelsblatt am Rande eines Treffens von mehr als 70 Topmanagern der energieintensiven Industrie mit europäischen Spitzenpolitikern in Antwerpen. Am Donnerstag kommen dort die EU-Staats- und Regierungschefs zum Wettbewerbsgipfel der EU zusammen. Angesichts der schwierigen Lage, in der sich die chemische Industrie befinde, könne man eine Verschärfung "einem Menschen mit gesundem Menschenverstand nicht vernünftig erklären". Technisch möge die Verschärfung begründet sein, aber in der schwierigen Lage der Industrie, die "fast am Boden liege", sei das nicht vertretbar. (Handelsblatt)

KAPITALMARKTUNION - Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) startet eine neue Initiative, um die Kapitalmarktunion in Europa voranzubringen. "Wir arbeiten mit Hochdruck an zehn Punkten, um die Kapitalmarktunion voranzutreiben", sagte er dem Handelsblatt. Zu den zehn Punkten zählen nach Informationen aus dem Finanzministerium unter anderem eine einheitliche EU-weite Unternehmensrechtsform für Startups und Wachstumsfirmen, eine Harmonisierung des Insolvenzrechts und eine Vereinfachung der Finanzmarktregulierung. (Handelsblatt)

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