Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
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DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
GRÖNLAND - Donald Trump und NATO-Generalsekretär Rutte haben sich im Streit um Grönland geeinigt. Washington soll die Hoheit über Militärbasen auf der Insel bekommen - nach dem Vorbild britischer Einrichtungen auf Zypern. (FAZ)
DAVOS - Führungskräfte des Weltwirtschaftsforums erwägen, den Veranstaltungsort für die jährliche Flaggschiff-Konferenz zu ändern. Sie befürchten, dass die Veranstaltung für den traditionellen Veranstaltungsort in Davos in den Alpen zu groß geworden ist. Blackrock-CEO Larry Fink, der zugleich interimistischer Co-Vorsitzender des Verwaltungsrats des WEF ist, hat in privatem Kreis Optionen diskutiert, darunter die dauerhafte Verlegung des Gipfels aus Davos oder die Nutzung von Veranstaltungsorten im Rotationsverfahren. Diskutiert werden als neue Standorte Detroit und Dublin. (Financial Times)
UMWELTSCHUTZKLAGEN - Klagen von Umweltverbänden verzögern und verteuern wichtige Infrastrukturvorhaben deutlich, kritisieren Wirtschaftsverbände. "Die langen Verfahrensdauern führen zu Planungsunsicherheiten für Investoren, innovative Vorhaben verzögern sich, und eine wirtschaftliche Entwicklung wird schlicht blockiert", schreibt zum Beispiel der Bundesverband der Deutschen Industrie. Die Bundesregierung hat nun reagiert und Restriktionen für Klagen von Umweltverbänden beschlossen. Zugleich wird mit der geplanten Novelle des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes aber der Anwendungsbereich für Umweltverbandsklagen erweitert. Anerkannte Umweltverbände bekommen punktuell neue Klagemöglichkeiten. Die praktischen Folgen dürften aber überschaubar sein. Denn Schwarz-Rot setzt damit Vorgaben des EU-Rechts und der Rechtsprechung um, die deutsche Gerichte ohnehin schon weitgehend berücksichtigen. (FAZ)
MERCOSUR - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, hat die EU-Kommission zu einem entschlossenen Vorgehen beim Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten aufgefordert. Das Abkommen müsse nun zügig vorläufig in Kraft gesetzt werden, sagte Spahn zu der Bild-Zeitung: "Das Mercosur-Handelsabkommen ist wirtschaftlich und strategisch von immenser Bedeutung für Deutschland und Europa - gerade jetzt gilt es den Freihandel mehr denn je zu stärken." Da eine Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten hinter dem Vorhaben stehe, müsse die Brüsseler Behörde Mercosur jetzt "so schnell wie möglich vorläufig in Kraft setzen". (Bild-Zeitung)
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