Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
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DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
GRÖNLAND - Eric Trump hat im Interview mit dem Handelsblatt die Annexionsdrohungen der US-Regierung gegen Grönland verteidigt. Die Insel im Nordatlantik habe "viel mit der Souveränität der USA und mit der Sicherheit und Stabilität der gesamten westlichen Welt einschließlich Europas zu tun", sagte der Sohn von US-Präsident Donald Trump. Auf die Frage, ob eine militärische Intervention der USA am wahrscheinlichsten sei, antwortete er: "In der Arktis gibt es viele aggressive Aktionen. Wir sollten dort besser präsent sein." (Handelsblatt)
STEUERENTLASTUNGEN - Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat an die Koalitionspartner appelliert, die bisher noch für 2028 geplante Senkung der Unternehmenssteuern vorzuziehen. "Die Steuerlast für Unternehmen in Deutschland ist zu hoch und gefährdet unsere Wettbewerbsfähigkeit", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov der Rheinischen Post. "Die geplanten Entlastungen - Senkung der Körperschaftsteuer und steuerliche Vorteile bei der Thesaurierung - kommen erst ab 2028 in kleinen Schritten. Das ist viel zu spät", fügte sie hinzu. "Den Betrieben läuft die Zeit davon, das zeigen die aktuellen Insolvenzzahlen und schwachen Wachstumsaussichten. Ein Vorziehen der Steuersenkungen wäre ein starkes Signal, dass Investitionen sich wieder lohnen." (Rheinische Post)
MITTELSTAND - Jedes vierte mittelständische Unternehmen erwägt, nach dem Ausscheiden der jetzigen Senior-Generation zu schließen. Das geht aus einer aktuellen Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorab vorliegt. Von den Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Rückzug aus der Firma bis Ende 2029 planen, streben demnach 569.000 keine Fortführung des Unternehmens an. Das entspricht jährlich rund 114.000 Geschäftsaufgaben. Demgegenüber planen 545.000 mittelständische Unternehmen bis 2029 eine Nachfolgeregelung, was etwa 109.000 Unternehmen im Jahr entspricht. (Funke Mediengruppe)
ARBEITSLOSIGKEIT - Deutschland hat wieder mehr als eine Million Langzeitarbeitslose. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf exklusive Zahlen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage. Demnach waren zum Stichtag November 2025 insgesamt 1.042.517 Menschen seit mindestens einem Jahr ohne Job, das entspricht 36,1 Prozent aller Arbeitslosen. Besonders stark gestiegen ist der Anteil ausländischer Langzeitarbeitsloser. 32,7 Prozent der Betroffenen haben keine deutsche Staatsangehörigkeit. (Bild)
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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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