Wochenrückblick – Zentralbanken erhöhen Zinsen, Öl- und Energiepreise im Fokus
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| Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wichtig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammen-gefasst. Die Woche war vor allem von den Zinsentscheidungen der US-Notenbank und der Bank of Japan, den weiterhin hohen Ölpreisen sowie geopolitischen Spannungen im Nahen Osten geprägt. Die Federal Reserve erhöhte ihren Leitzins erstmals seit mehr als drei Jahren. Auch die Bank of Japan setzte ihre geldpolitische Straffung fort. An den Aktienmärkten sorgten zunächst steigende Ölpreise und höhere Renditen für Zurückhaltung. Im weiteren Wochenverlauf konnten sich die Aktienmärkte jedoch teilweise erholen. Globaler Aktienmarkt – Aktienmärkte erholen sich zum Wochenschluss Der DAX® startete zunächst schwächer in die Woche. Nach der anfänglichen Zurückhaltung konnte sich der deutsche Leitindex zur Wochenmitte stabilisieren. Am Donnerstag legte der DAX® um rund 0,7 % zu. Am Freitagvormittag notierte der Index bei rund 25.539 Punkten. Da der Handel am Freitag zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen war, handelt es sich dabei um eine Momentaufnahme und nicht um einen Schlusskurs. Auch die US-Indizes entwickelten sich im Wochenverlauf schwankungsreich. Am Donnerstag stieg der S&P 500® um rund 1,1 % und schloss bei etwa 7.638 Punkten. Der Dow Jones Industrial Average® legte um rund 0,6 % auf etwa 51.778 Punkte zu. Der Nasdaq Composite® gewann rund 1,7 % und beendete den Handelstag bei etwa 26.418 Punkten. Die Erholung an den US-Märkten wurde unter anderem durch nachlassende Ölpreise und leicht sinkende Anleiherenditen unterstützt. Die Aktienmärkte blieben jedoch empfindlich gegenüber neuen Nachrichten zur Inflation, zur Geldpolitik und zur geopolitischen Lage. Am Freitagvormittag lagen die US-Futures vor Handelsbeginn bei rund 7.558 Punkten für den S&P 500® und rund 28.985 Punkten für den Nasdaq-100®. Diese Werte sind indikativ und können sich bis zur Eröffnung der US-Börsen noch verändern. Produkte auf Nasdaq-100 Index® Produkte auf Dow Jones Industrial Average® Zentrale konjunkturelle Ereignisse Die US-Notenbank erhöhte am Mittwoch erstmalig seit Juli 2023 den Leitzins, um 25 Basispunkte auf eine Zielspanne von 3,75 % bis 4,00 %. Die Entscheidung wurde mit der weiterhin erhöhten Inflation und der robusten wirtschaftlichen Entwicklung in den USA begründet. Gleichzeitig verwies die Notenbank auf die Unsicherheit durch die geopolitische Lage und die gestiegenen Energiepreise. Die Zinserhöhung erhöhte zunächst den Druck auf Aktien und Anleihen. Im weiteren Wochenverlauf konnten sich die Märkte jedoch stabilisier10 yearen, da die Entscheidung weitgehend erwartet worden war. Auch die Renditen am US-Anleihemarkt blieben erhöht. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg im Wochenverlauf zeitweise über die Marke von 5 %. Am Donnerstag fiel sie wieder leicht auf rund 4,9 %. Die hohen Renditen spiegeln sowohl die Inflationsrisiken als auch die Sorgen über die umfangreiche Neuverschuldung der USA wider. Die am Donnerstag veröffentlichten US-Erzeugerpreise stiegen im August um 0,4 % gegenüber dem Vormonat. Im Jahresvergleich lagen die Preise für die Endnachfrage um 5,4 % höher. Die Daten bestätigten, dass der Preisdruck in der US-Wirtschaft weiterhin erhöht ist. Am Freitag erhöhte außerdem die Bank of Japan ihren Leitzins von 1,00 % auf 1,25 %. Die Entscheidung fiel mit einer Mehrheit von sieben zu zwei Stimmen. Damit erreichte der japanische Leitzins den höchsten Stand seit rund 31 Jahren. Die Bank of Japan begründete den Schritt mit den anhaltenden Inflationsrisiken. Zudem könnte ein schwächerer Yen die importierte Inflation in Japan weiter verstärken. Die Zinserhöhung der Bank of Japan sowie die geldpolitische Straffung der Federal Reserve zeigen, dass mehrere große Notenbanken derzeit auf den erneuten Preisdruck durch Energie, Löhne und eine robuste Nachfrage reagieren. Bedeutende Unternehmensnachrichten Im Halbleitersektor sorgten Berichte über mögliche Gespräche zwischen Intel und SK Hynix für Bewegung. Die Unternehmen sollen über eine mögliche Produktion von Speicherchips in den USA beraten haben. Dabei könnte SK Hynix einen Teil einer geplanten Intel-Fabrik in Ohio nutzen oder ein gemeinsames Unternehmen mit Intel und großen Cloud-Anbietern gründen. Die Intel-Aktie stieg nach Bekanntwerden der Meldung zeitweise um mehr als 5 %. SK Hynix stellte anschließend jedoch klar, dass bislang keine konkreten Vereinbarungen oder verbindlichen Pläne bestätigt worden seien. Daraufhin gab Intel einen Teil der Kursgewinne wieder ab. Bei Infineon stand der Verkauf eines Geschäftsbereichs im Mittelpunkt. Der deutsche Chiphersteller vereinbarte den Verkauf seines Geschäfts mit NOR-Flash- und F-RAM-Speichern an den taiwanischen Konzern Winbond. Der Kaufpreis liegt bei rund 1,12 Mrd. US-Dollar. Der Abschluss der Transaktion wird für die zweite Hälfte des Jahres 2027 erwartet und steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Produkte auf Infineon Technologies Das war es auch schon mit dem Wochenrückblick. Sie interessieren sich neben interessanten News über den Kapitalmarkt auch für Technische Analyse? Dann schauen Sie doch auf unserem Instagram-Kanal vorbei. Dort veröffentlichen wir regelmäßig Ausgaben von „Jörgs Chartschule“. Zum Instagram-Channel der HSBC Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de . Quelle: HSBC |
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