Wochenrückblick – Konjunktur bleibt robust, VW baut um, Apple wird verklagt
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach.
Mehr erfahren Nein, danke
Werbung ![]() |
| Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wich-tig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammen-gefasst. Zins- und Geopolitikthemen bestimmten die Woche: Der DAX® konsolidierte nach dem Rekordhoch und rutschte zeitweise unter rund 26.000 Punkte, während Dow Jones®, S&P 500® und Nasdaq 100 Index® vor allem auf schwankende Anleiherenditen und höhere Ölpreise reagierten. Im Fokus standen zudem Europas Gaspreisrisiko sowie Unternehmensnews zu Meta, Alibaba und Moderna. Globaler Aktienmarkt – DAX® konsolidiert, US-Indizes schwanken Der DAX® blieb in dieser Woche nach dem Rekordhoch von rund 26.573 Punkten zunächst in Reichweite seiner Bestmarke, fand aber insgesamt wenig Rückenwind. Zum Wochenauftakt bewegte sich der Index noch nahe am Hoch, drehte zum Handelsschluss jedoch leicht ins Minus bei ca. 26.338 Punkten. Ab Dienstag setzte sich dann eine moderatere Korrektur fort: Steigende Anleiherenditen, erneut anziehende Ölpreise sowie schwächere Vorgaben aus Übersee bremsten die Risikobereitschaft, sodass der DAX® bis Donnerstag auf etwa 25.983 Punkte fiel und zwischenzeitlich unter die 26.000-Punkte-Marke rutschte. Am Freitag deutete sich nach vier Verlusttagen eine Stabilisierung an. Der DAX® arbeitete sich im frühen Handel wieder über die 26.000 Punkte (auf rund 26.063 Punkte), auch wenn er auf Wochensicht weiterhin auf ein Minus von etwa 1,4 % bis 1,7 % zusteuert. An den US-Börsen sorgten in dieser Woche vor allem geopolitische Schlagzeilen und das Zinsumfeld für Bewegung: Am Montag belasteten die eingetrübten Aussichten auf eine Deeskalation im Nahen Osten die Indizes. Der Dow Jones® schloss bei rund 53.459 Punkten, der S&P 500® bei ca. 7.745 und der Nasdaq-100 Index® bei etwa 29.995 Punkten. Am Dienstag gingen Anleger angesichts deutlich gestiegener Anleiherenditen insbesondere im finanzierungsintensiven Technologiesektor auf Abstand, wodurch der Nasdaq-100 Index® auf rund 29.491 Punkte nachgab, während Dow Jones® und S&P 500® moderater fielen. Zur Wochenmitte stützten sinkende Renditen nach Ankündigungen des US-Finanzministeriums zum Rückkauf langlaufender Anleihen den Gesamtmarkt teilweise: Der Dow Jones® legte auf etwa 53.463 zu, der S&P 500® auf ca. 7.708, während der Nasdaq-100 Index® leicht auf etwa 29.426 nachgab. Am Donnerstag drehte die Stimmung erneut nach unten mit gestiegenen Ölpreisen und anziehenden Renditen, die den Dow Jones®zum Börsenschluss auf ca. 52.759, den S&P 500® auf rund 7.641 und den Nasdaq-100 Index® auf etwa 29.213 Punkte drückten. Produkte auf Nasdaq-100 Index® Produkte auf Dow Jones Industrial Average® Wichtige Entwicklungen auf politischer Ebene Zuletzt rückte in Europa vor allem die Gasversorgung im Vorfeld des Winters wieder stärker in den Fokus. Im Zentrum steht dabei die Straße von Hormus: Mögliche Störungen bei LNG-Transporten treffen auf eine steigende Nachfrage aus Asien, wodurch Europa stärker um verfügbare Ladungen konkurrieren muss. Gleichzeitig zeigen die Speicherstände, dass insbesondere Deutschland mit ungewöhnlich niedrigen Füllständen in die Heizsaison startet. Europa erhielt zwischen Mai und Juli zwar im Schnitt rund 105 LNG-Ladungen pro Monat, benötigt worden wären jedoch etwa 130, um die Speicher bis Anfang Dezember auf rund 80 % zu bringen. Der Markt spiegelt diese Lage bereits in den Preisen wider: Am TTF lag Erdgas zuletzt bei etwa 65 EUR/MWh (vor Beginn des Iran-Kriegs rund 30 EUR/MWh). Die EU-Kommission sieht allerdings bei einem EU-weiten Füllstand von etwa 62 % kein Risiko für die Versorgungssicherheit und das Bundeswirtschaftsministerium verweist auf zusätzliche Importmöglichkeiten sowie die Bedeutung des europäischen Netzes. Produkte auf Brent Crude Future Zentrale konjunkturelle Ereignisse Mit dem Renditeanstieg am langen Ende des US-Anleihemarkts rückte in dieser Woche die wachsende US-Staatsverschuldung (inzwischen über rund 40 Billionen US-Dollar) in den Mittelpunkt. Um nach dem breiten Ausverkauf die Marktliquidität zu stützen, kündigte das US-Finanzministerium an, die Rückkäufe älterer, weniger liquider US-Treasuries ab dem 9. September 2026 deutlich auszuweiten und die Obergrenze je Transaktion auf etwa 4 Mrd. US-Dollar zu verdoppeln (ein Programm, das bereits im Mai 2024 gestartet wurde). Die Signalwirkung sorgte zunächst für Entspannung: Langlaufende Renditen kamen von ihren Mehrjahreshochs zurück, was Risikoanlagen kurzfristig stützte. Gleichzeitig setzte die Maßnahme den US-Dollar deutlich unter Druck. Bedeutende Unternehmensnachrichten Der Halbleiterhersteller Broadcom, ein Unternehmen aus dem Nasdaq-100®, veröffentlichte am Mittwoch seine Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um rund 86 % auf etwa 29,6 Mrd. USD. Der GAAP-Nettogewinn erhöhte sich auf rund 13,1 Mrd. USD, verglichen mit etwa 4,1 Mrd. USD im Vorjahresquartal. Für das vierte Quartal stellte Broadcom einen Umsatz von rund 34,8 Mrd. USD in Aussicht. Diese Prognose lag leicht unter den Erwartungen des Marktes. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel zunächst um rund 5 % nach. Die BASF-Tochter trinamiX hat Apple in den USA wegen einer mutmaßlichen Verletzung von sieben Patenten zur Gesichtsauthentifizierung verklagt. Die Klage wurde vor einem Bundesgericht in Texas eingereicht und bezieht sich auf die Nutzung der Technologie in zahlreichen iPhone- und iPad-Modellen. Die Kläger fordern Schadenersatz in bislang nicht bezifferter Höhe sowie eine gerichtliche Anordnung gegen die weitere Nutzung der aus ihrer Sicht patentgeschützten Verfahren. Eine Entscheidung darüber, ob Apple die Patente tatsächlich verletzt hat, liegt bislang nicht vor. Apple nahm zunächst nicht Stellung. Im Rahmen der regulären jährlichen Überprüfung des EURO STOXX 50® wird Volkswagen den Index mit Wirkung zum 21. September 2026 verlassen. Nokia und Engie werden neu aufgenommen; Wolters Kluwer scheidet neben Volkswagen aus dem Index aus. Volkswagen steht derzeit unter anderem wegen des intensiven Wettbewerbs aus China und laufender Restrukturierungsmaßnahmen unter Druck. Produkte auf Alibaba Group (ADS) Das war es auch schon mit dem Wochenrückblick. Sie interessieren sich neben interessanten News über den Kapitalmarkt auch für Technische Analyse? Dann schauen Sie doch auf unserem Instagram-Kanal vorbei. Dort veröffentlichen wir regelmäßig Ausgaben von „Jörgs Chartschule“. Zum Instagram-Channel der HSBC Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de . Quelle: HSBC |
![]() |
|
Wichtige Hinweise Dieses Dokument wurde von der HSBC Continental Europe S.A., Germany ("HSBC") erstellt. Es dient ausschließlich der Information und darf ohne ausdrückliche schriftliche Einwilligung von HSBC nicht an Dritte weitergegeben werden. Das Dokument ist ein Marketinginstrument. Die gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen sind nicht eingehalten. Ein Verbot des Handels der besprochenen Finanzprodukte vor der Veröffentlichung dieser Darstellung ("Frontrunning") besteht nicht. Auch ersetzt das Dokument keine an den individuellen Anforderungen ausgerichtete fachkundige Anlageberatung. Ein Zeichnungsangebot ist hiermit ebenfalls noch nicht verbunden. Das Dokument richtet sich nur an Personen, die ihren dauerhaften Wohnsitz/Sitz in Deutschland oder Österreich haben. Es ist nicht für Empfänger in anderen Jurisdiktionen und insbesondere nicht für US-Staatsbürger bestimmt. Eventuell gemachte Angaben zur historischen Wertentwicklung (einschließlich Simulationen) sowie Prognosen über eine künftige Wertentwicklung der dargestellten Finanzprodukte/Finanzindizes sind kein zuverlässiger Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Soweit die besprochenen Finanzprodukte in einer anderen Währung als EUR notieren, kann die Rendite aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen. Die steuerliche Behandlung eines Investments hängt von den persönlichen Verhältnissen des Investors ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Die in diesem Dokument gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben. Wir übernehmen keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen. Werbehinweise Lizenzhinweise |


