Wochenrückblick – Gestiegene Inflationsdaten und neue Allzeithochs
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Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wichtig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammengefasst.
Am Dienstag rutschten die großen Indizes kurzzeitig ins Minus, konnten sich über den Rest der Woche jedoch erholen und neue Allzeithochs erreichen. Die Inflation ist in den USA und in Deutschland im April gestiegen. Der Nahost-Konflikt belastet weiterhin die Ölpreise und die Anleger blicken gespannt auf das Treffen zwischen dem US-amerikanischen Präsidenten und dem chinesischen Staats- und Parteichef.
Globaler Aktienmarkt – Volatile Woche mit gemischter Bilanz
Die Indizes zeigten sich in dieser Woche sehr volatil und konnten den Rücksetzer am Dienstag nur kurzfristig ausgleichen. Der deutsche Leitindex DAX® verlor zunächst an Schwung und notierte zum Börsenschluss am Dienstag knapp unter 24.000 Punkten. Zwar konnte sich der Index bis Donnerstag zwischenzeitlich erholen, am Freitag ging es jedoch wieder abwärts. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein Minus von 1,4 %.
An den US‑Börsen musste der S&P 500® am Dienstagabend ebenfalls zeitweise Gewinne abgeben und fiel zwischenzeitlich auf rund 7.338 Punkte. Bis Freitagmittag gewann der Index jedoch wieder leicht an Aufwind und eröffnete mit einem Wochenplus von etwa 0,36 % bei rund 7.420 Punkten.
Der Nasdaq‑100® holte nach einem kurzen Rücksetzer auf etwa 28.600 Punkte am Dienstag rasch auf und hielt sich bis Donnerstagabend bei rund 29.580 Punkten. Am Freitag eröffnete er jedoch knapp 1,5 % tiefer bei 29.147 Punkten, was zu einer negativen Wochenbilanz von ‑0,35 % führte. Der Dow Jones Industrial Average® zeigte sich ähnlich schwankungsanfällig: Nach den Tiefs am Dienstag und Mittwoch bei rund 49.333 bzw. 49.497 Punkten notierte der Index zum Börsenschluss am Donnerstag wieder bei über 50.000 Punkten. Am Freitag eröffnete er mit 49.570 Punkten jedoch erneut nahe dem Eröffnungskurs vom Montag.
Wichtige Entwicklungen auf politischer Ebene
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran führen weiterhin zu keiner Einigung, weshalb die Ölpreise auf einem hohen Niveau verbleiben. Einige chinesische Schiffe sollen die Straße von Hormus passiert haben, obwohl die Sperrung nicht aufgehoben wurde. Trotz des Optimismus im Hinblick auf den Zollstreit, dämpft der Nahost-Konflikt die Märkte. Am Donnerstag nahm der US-amerikanische Präsident Gespräche mit dem chinesischen Staats- und Parteichef in Peking auf. Begleitet wurde er zu dem Treffen von mehreren Chefs großer amerikanischer Konzerne, wie zum Beispiel Apple-Chef Tim Cook, Nvidia-Chef Jensen Huang sowie Elon Musk.
Die Preise für ein Barrel Öl der Sorten Brent und WTI stiegen im Verlauf der Woche erneut an. Am Freitag notierte die Sorte Brent Öl zeitweise bei über 107 USD, während WTI Öl zeitweise ein Niveau von ca. 100 USD je Barrel erreichte.
Zentrale konjunkturelle Ereignisse
Die Daten zu den Verbraucherpreisen in Deutschland zeigten diese Woche einen Anstieg der Inflation für den Monat April. Demnach belief sich die Inflationsrate auf 2,9 % (März: 2,7 %). In den USA erreichte die Inflationsrate den höchsten Wert seit drei Jahren mit 3,8 %. Hauptgrund sind weiterhin die in Folge des Nahost-Konfliktes gestiegenen Gas- und Ölpreise. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Eurozone hat im ersten Quartal um 0,1 % zugelegt und ist damit schwächer im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres.
Der Euro verlor im Vergleich zum USD über die Woche an Stärke und fiel von ca. 1,17 USD am Montag auf ca. 1,16 USD am Freitag.
Bedeutende Unternehmensnachrichten
Der KI‑Hype bleibt der zentrale Treiber im Technologiesektor und damit auch für viele der großen Indizes. Applied Materials, Anbieter von Systemen und Fertigungsanlagen für die Halbleiterproduktion, profitiert von der anhaltend hohen Nachfrage nach KI‑Infrastruktur und meldete Rekordzahlen für das zweite Quartal. Das Ergebnis je Aktie stieg um 33 %; zugleich stellte das Unternehmen weitere Kapazitäts- und Wachstumsschritte in Aussicht.
Auch Nvidia stand im Fokus: Trotz zuvor verhängter Exportbeschränkungen darf das Unternehmen wieder ältere GPUs an ausgewählte chinesische Kunden liefern. Dadurch steigt die Nachfrage selbst nach vier bis fünf Jahre alten Grafikkarten sowie KI‑ und HPC‑Beschleunigern, was zu entsprechend höheren Preisen führt. CEO Jensen Huang verglich diese Entwicklung mit einer Wertanlage und sprach von „Fine Wine“. Die Aktie legte in dieser Woche um knapp 10 % zu. Mit dem jüngsten Rekordhoch kommt Nvidia auf eine Marktkapitalisierung von rund 5,7 Billionen USD und übertrifft damit das BIP aller Länder mit Ausnahme von China und den USA.
Doch die Konkurrenz schläft nicht: Broadcom steigerte den KI‑Umsatz im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 106 % auf 8,4 Mrd. USD. Mit anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen (ASICs) bietet das Unternehmen insbesondere für Großkunden (Hyperscaler) eine Alternative zu Nvidias universeller KI‑Hardware. Die Aktie gewann im Wochenverlauf knapp 3 %; seit Anfang April summiert sich das Plus auf rund 40 %.
Der Ausbau der KI‑Infrastruktur erhöht zugleich den Energiebedarf und rückt damit auch Versorger in den Blick. Die Aktie des Energiekonzerns RWE verlor im Laufe der Woche rund 5,4 % und notierte am Freitag zeitweise bei noch ca. 55 Euro. Am Mittwoch präsentierte der Konzern jedoch positive Quartalszahlen und berichtete einen Anstieg des bereinigten EBITDA um 25 % auf 1,6 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich somit auf 0,85 Euro (Q1 2025: 0,68 Euro). Unter anderem profitierte der Konzern von besseren Windverhältnissen in Europa und von der Inbetriebnahme neuer Windkraftanlagen, Solarparks und Batteriespeicher.
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Quelle: HSBC

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