Kommentar
06:30 Uhr, 12.05.2026

"Wie kann die SEC das zulassen?": Bitcoin-Gegner attackiert Michael Saylor

Mit Stretch (STRC) schüttet Michael Saylor 11,5 Prozent Dividende aus und begeistert Investoren. Doch die Kritik am neuen Bitcoin-Finanzierungsinstrument wird lauter.

Erwähnte Instrumente

  • ISIN: XC000A2YY636Kopiert
    Aktueller Kursstand:   (Coinbase Advanced)
    VerkaufenKaufen

    Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach. 

    Mehr erfahren Nein, danke

Die steigende Popularität von Stretch (STRC), der Vorzugsaktie von Strategy, ruft immer mehr Kritiker auf den Plan. In vorderster Front mit dabei: Peter Schiff, seines Zeichens ein echter Veteran unter den Bitcoin-Skeptikern. In einem neuen X-Post fragt der bekennende Edelmetallanhänger: “Wie kann die SEC zulassen, dass Saylor mit öffentlichen Äußerungen davonkommt, wonach STRC für Rentner geeignet sei […]?” Das vorrangige Anlageziele dieser Investorengruppe wäre schließlich konservative Vermögenssicherung. Schiff klagt an: “Dies stellt einen Verstoß gegen die Betrugsbekämpfungs- und Marketingvorschriften der SEC dar.”

How can the SEC let @Saylor get away with public comments that $STRC is suitable for retirees whose primary investment objectives are low-risk wealth preservation and income, and who don't want to risk losing principal? This is a violation of SEC antifraud and marketing rules.

— Peter Schiff (@PeterSchiff) May 11, 2026

Seiner Einschätzung nach ist Stretch ein hochriskantes Instrument und entspricht einem klassischen zentralisierten Ponzi-Schema. Der Goldfan betont zudem, dass Bitcoin als zugrundeliegendes Asset keine Cashflows abwirft und vollständig vom Zustrom neuer Käufer abhängt. Michael Saylors öffentliche Äußerungen könnten daher künftig Anlass für umfassende Klagen von Anlegern gegen Strategy geben.

Bitcoin-Strategie auf neuer Ebene

Derzeit bekommen STRC-Investoren eine jährliche Rendite von etwa 11,5 Prozent, für deren Gewährleistung Strategy im Zweifelsfall offenbar sogar bereit wäre, einige Bitcoin zu verkaufen. Nach Ansicht von Saylor wird durch die Umwandlung von Bitcoin in digitale Kreditinstrumente wie das hauseigene Produkt Stretch dabei schlichtweg das Risiko isoliert und eine planbare Rendite für konservative Anleger geschaffen. Die Vorzugsaktie bringe ein schwankungsarmes, indirektes BTC-Exposure und erreiche dadurch ein neues Publikum.

Lest auch

Jeff Walton vs. Coffeezilla Ponzi-Vorwürfe: Strategys Vorzugsaktie STRC spaltet den Markt

Nachdem Strategy mit den Bitcoin-Käufen in der Vorwoche pausiert hatte, verkündete das Unternehmen am gestrigen Montag den Erwerb von 535 BTC für 43 Millionen US-Dollar. Insgesamt besitzt der mit Abstand größte Corporate-Hodler der Welt nun 818.869 BTC und nähert sich dem Ziel von einem Nakamoto ( = 1.000.000 BTC) im Eiltempo. Der Aktienmarkt honoriert die kühne Strategie und sendet die MSTR-Aktie auf ein neues Jahreshoch von 192 US-Dollar.

Du willst auch die Artikel mit dem + lesen? Dann hol Dir BTC-ECHO Plus+

Mit Deinem Abo bekommst Du:

  • Unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten
  • Exklusive Artikel, Interviews & Analysen
  • Detaillierte Reports & Hintergrundberichte
  • Technische Chartanalyse & Kursziele

Es sollen noch mehr Vorteile sein? Via Web und App hast Du geräteübergreifend Zugriff auf alle Beiträge. Damit verschaffen wir Dir ein optimales Lesevergnügen und du bleibst jederzeit flexibel.

Werde jetzt BTC-ECHO Plus+ Mitglied!