Kommentar
09:32 Uhr, 23.02.2024

Welche Rolle spielt die Geldpolitik bei der Marktkonzentration?

Nicht nur der US-Aktienmarkt ist stark konzentriert. Auch in Europa ist der Markt konzentriert. Das wissen zwar alle, doch woher kommt die Marktkonzentration überhaupt?

Die aktuelle Marktkonzentration wird von den meisten dem Thema künstliche Intelligenz zugeschrieben. Das spielt natürlich eine sehr wichtige Rolle. Es sind genau jene Unternehmen, die von KI profitieren, die eine hohe Marktkapitalisierung haben und einen hohen Anteil an Aktienindizes haben.

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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