Kommentar

Was der Dominanz des US-Marktes einen Strich durch die Rechnung machen kann

Der US-Aktienmarkt ist seit vielen Jahren ungeschlagen. Grundsätzlich spricht vieles dafür, dass das so bleibt. Es gibt aber auch ein anderes Szenario.

Es gibt viele Gründe dafür, weshalb der US-Aktienmarkt besser läuft als die meisten anderen Märkte weltweit. Zum einen sind die USA immer noch führend in vielen Bereichen. Man denke an künstliche Intelligenz. Lange Zeit dachte man, dass China in diesem Feld gewinnen könnte. Aktuell sieht es nicht danach aus.

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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