Kommentar
19:48 Uhr, 01.01.2026
Warren Buffet geht in den Ruhestand: Steigt Berkshire nun bei Bitcoin ein?
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- Unter Börsianern gilt Warren Buffet als lebende Legende: Bis ins hohe Alter von 95 Jahren leitete er Berkshire Hathaway, eine der größten Holdinggesellschaften der Welt, die aktuell auf 1,1 Billionen US-Dollar geschätzt wird. Sein letzter Arbeitstag am 31. Dezember 2025 markiert das Ende einer 60-jährigen Ära, in welcher “das Orakel von Omaha” Berkshire von einem angeschlagenen Textilunternehmen zu einem Finanzgiganten transformierte.
- Mit der Krypto-Leitwährung wollte sich Buffet aber nicht anfreunden. “Wenn Sie alle Bitcoin der Welt besitzen und mir diese für 25 US-Dollar anbieten würden, würde ich sie nicht nehmen”, meinte der Milliardär noch im Mai 2022. Die erstaunliche Anziehungskraft von Bitcoin führte er auf eine Art “Magie” zurück, die Investoren in ihren Bann ziehe.
- Vor allem die “mangelnde Produktivität” von Bitcoin stimmte ihn skeptisch. Der (Ex-)Berkshire-CEO erklärte: “Ob [der-BTC-Kurs] im nächsten Jahr, in fünf Jahren oder in zehn Jahren steigen oder fallen wird, weiß ich nicht. Aber eines weiß ich sicher: Es vergrößert sich nicht, es bringt nichts hervor.”
- Auch gegenüber Gold vertrat Warren Buffet aus ähnlichen Gründen stets eine ablehnende Haltung. Stattdessen baute sein Mischkonzern zuletzt eine Rekordcashreserve in Höhe von 382 Milliarden US-Dollar auf. Der 63-jährige Nachfolger Greg Abel könnte “die Elefantenbüchse” nun benutzen, um Bitcoin ins Visier zu nehmen – nur 1 Prozent der Cashreserve würde für den Kauf von beachtlichen 44.000 BTC genügen.
- Im Gegensatz zu seinem Vorgänger bezog der kanadisch-stämmige Abel bislang keine eindeutig Bitcoin-skeptische Position. Wahrscheinlich ist allerdings, dass er Buffetts Vermächtnis fortsetzen und sich auf Cashflow-erzeugende Unternehmen konzentrieren wird. Auch der Vermögensverwalter Vanguard folgte zunächst der Anti-Bitcoin-Linie des 2019 verstorbenen Indexfonds-Vaters John Bogle – änderte zuletzt jedoch den Kurs.
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