Kommentar

Wann wird die Wachstumsdelle eingepreist?

Das rekordverdächtige Wachstum im Herbst in den USA setzt sich nicht fort. Europa befindet sich ohnehin in der Rezession. Wann wird dies eingepreist?

Mit Blick auf den Dax und S&P 500 hat man den Eindruck, dass eine Wachstumsverlangsamung wie in den USA und eine Rezession wie in Deutschland am Aktienmarkt gar nicht mehr ankommen. In Deutschland ist die Sache schnell erklärt. Wegen der Zusammensetzung des Dax und der Exportorientierung sind Rezessionen in den USA für den Dax nicht weniger wichtig als in Deutschland. Solange die US-Wirtschaft wächst, bleibt der Dax unterstützt.

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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