Wall Street nach US-Inflationsdaten: Iran-Krieg und Geldpolitik im Fokus
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Anleger bieten der Drohkulisse zwischen Washington und Teheran weiterhin die Stirn und verschwenden an potenzielle Risiken und Nebenwirkungen derzeit weniger Gedanken. Der Markt hat sich an das permanente Krisenrauschen im Nahen Osten offensichtlich gewöhnt. Vielmehr scheinen immer mehr Investoren aus Sorge die Rallye verpassen zu können, vor die Seitenlinie zu treten. Nach Veröffentlichung neuer US-Inflationsdaten könnten Marktteilnehmer vorerst durchatmen. Als Zünglein an der Waage für die Rekordstimmung fungiert die anhaltende Zuversicht auf Diplomatie im Iran-Krieg, gepaart mit der Hoffnung auf geldpolitische Lockerungsfantasien. Übergeordnet dürfte die Gratwanderung zwischen Gewinnoptimismus und Risikobewusstsein den Handel weiterhin prägen. Angesichts ambitionierter Kurshöhen sollten sich Anleger weiterhin auf mögliche Gewinnmitnahmen einstellen.
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