VONOVIA – Am Allzeittief ist immer noch Platz nach unten
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Für 2026 erwartet Vonovia das bereinigte EBITDA in der unteren Hälfte der Spanne von 2,95 bis 3,05 Mrd. EUR. Das bereinigte EBT soll den unteren Rand der Prognosespanne erreichen. Der Operating Free Cash Flow dürfte moderat unter dem Vorjahresniveau liegen. Die bereinigten Aktionärsgewinne erwartet man dagegen in der oberen Hälfte.
Erstmals veröffentlichte Vonovia einen Ausblick für 2027. Hier prognostiziert der Konzern rund 4 % organisches Mietwachstum. Für 2028 senkte der Wohnimmobilienkonzern seine Erwartung für das organische Mietwachstum von rund 5,0 % auf rund 4,5 %. Wegen höherer Finanzierungskosten, geringerer Beiträge aus Recurring Sales und Development sowie eines langsameren Mietwachstums dürften die Ergebnisse niedriger ausfallen. Das bereinigte EBITDA soll 2028 den unteren Rand der Spanne von 3,2 bis 3,5 Mrd. EUR erreichen.
Gestern kam der Titel aufgrund der Meldung in der Nachbörse unter Druck und brach heute im frühen Handel auf ein neues Jahrestief bei 15,26 EUR ein. Die Aktie setzt damit neben dem langfristigen Abwärtstrend auch die Talfahrt seit der oberen Trendwende im Jahr 2024 fort, die mit dem Bruch der Unterstützungen bei 23,74 und 19,66 EUR in den vergangenen Monaten zusätzliches Momentum erhalten hatte. Das Allzeittief vom Tag des Börsengangs, dem 11. Juli 2013, bei 15,21 EUR wurde intraday nur knapp verfehlt. Was passiert, wenn diese Marke unterschritten wird?
