Versöhnlicher Trump holt DAX vom Jahrestief – Gefahr einer Zollspirale bleibt
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Dass sich US-Präsident Donald Trump heute in Davos mehr über verlustbringende Windräder ausließ, statt in der Grönland-Frage zu eskalieren, hat am deutschen Aktienmarkt Schlimmeres verhindert und den DAX von seinem Jahrestief um über 200 Punkte wieder nach oben klettern lassen. Auch wenn Trump in seiner Rede von seinen Ambitionen bezüglich Dänemarks Territorium nicht abgerückt ist, sorgte zumindest der Ausschluss von militärischer Gewalt zur Erreichung seines Ziels für Erleichterung auf den Finanzplätzen rund um den Globus. Das Thema ist jetzt zwar nicht vom Tisch, aber der Zündstoff etwas herausgenommen.
Bleibt die Frage, wie die Europäische Union morgen auf die Zollandrohungen aus dem Weißen Haus vom Wochenende reagieren wird. Denn diese hat Trump bislang nicht zurückgenommen und es ist auch relativ unwahrscheinlich, dass er dies in den kommenden Stunden noch tun wird. So bleibt die Gefahr einer Spirale aus Zöllen, Gegenzöllen und anderen handelspolitischen Maßnahmen bestehen, was den Aktienmarkt bis zu einer endgültigen Lösung des Problems lähmen dürfte.
Damit ist eine Stabilisierung im DAX im übrigen Wochenverlauf zwar möglich, zu einer Erholung müsste sich dieses Thema aber sicherlich noch weiter entschärfen. Die Börsen bleiben damit weiter politisch bestimmt, während Unternehmensnachrichten wie die Zahlen des Streaming-Anbieters Netflix oder die Übernahmespekulationen um den Medizintechnik-Konzern Qiagen in den Hintergrund treten.
Letzterer will sich offenbar selbst verkaufen und heizt somit die Gerüchteküche und den Aktienkurs weiter an. Da das potenzielle Kaufinteresse hoch ist und einige Bieter infrage kommen, dürfte dieses Thema allerdings nicht so schnell wieder aus den Schlagzeilen verschwinden. Aus technischer Sicht eröffnet das neue Rekordhoch in der Aktie zudem weiteres Kurspotenzial.
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