Kommentar
07:00 Uhr, 31.01.2026

"Verkauft eure Bitcoin, bevor der Kurs noch weiter fällt"

Die Gold- und Silber-Preiskorrektur bietet laut Peter Schiff eine günstige Nachkaufgelegenheit. Warum der Ökonom bei Bitcoin aber ganz anderer Meinung ist.

Erwähnte Instrumente

  • Am Donnerstagnachmittag startete an den Finanzmärkten ein Beben, das sich gewaschen hatte. Die größten Verlierer: Bitcoin, der Altcoin-Sektor und die beiden großen Edelmetalle. Während die Krypto-Leitwährung noch um die 83.000 US-Dollarmarke ringt, scheint die wochenlang anhaltende Rallye bei Gold und Silber vorerst gestoppt zu sein.
  • Für Peter Schiff, Ökonom und Krypto-Gegner der ersten Stunde, ist die Sache nun klar: “Die Gold- und Silberpreise mögen eingebrochen sein, aber schauen wir uns einmal an, auf welchem Niveau sie gelandet sind. Gold liegt immer noch über 5.000 US-Dollar und Silber immer noch über 100 US-Dollar. Das waren letzte Woche Rekordhöhen.”
  • Preisrückgange von 10 Prozent bei Gold und 20 Prozent bei Silber wären seltene Kaufgelegenheiten. “Lasst euch das nicht entgehen”, rät Schiff in einem X-Post am Freitagnachmittag. Am Abend rutschen beide Edelmetalle jedoch deutlich unter die von ihm genannten Preismarken.
Noch sind Gold und Silber auf Monatssicht vorn, doch die Korrektur fällt deutlich heftiger aus als bei Bitcoin (Freitag, 20.00 Uhr) I Quelle: TradingView
  • In den vergangenen Wochen schoss der Edelmetallanhänger regelmäßig gegen Bitcoin. Trotz “des ganzen Hypes” und der Unterstützung durch Wall Street und die Trump-Regierung wären “die meisten Menschen, die jetzt Bitcoin besitzen, besser beraten gewesen, stattdessen Gold oder Silber zu kaufen”.
  • Mit einem Preis von 15,5 Unzen Gold für einen BTC erlitt die Krypto-Leitwährung nach seinen Angaben “eine Korrektur von 57 Prozent gegenüber dem Höchststand von 2021 und steht nur 10 Prozent über dem Höchststand von 2017”.
  • Was er unterschlägt: Langfristig betrachtet liegt der BTC-Kurs trotz der Goldrallye weiterhin vorn. Auf 10-Jahressicht konnte Bitcoin in US-Dollar um rund 22.000 Prozent zulegen, Gold “nur” um 300 Prozent. Aber: Im Jahresvergleich und auf 5-Jahressicht ist Gold derzeit in Führung. Kurz- und mittelfristig ist seine Bestandaufnahme also korrekt.
10 Jahre BTC versus Gold I LongtermTrends
  • Trotz der aktuell “verrückten Volatilität bei Edelmetallen” bleibt Peter Schiff seinem Lieblingsinvestment jedenfalls treu. Hingegen warnt er seine X-Follower eindringlich: “Kauft nicht in den Bitcoin-Kollaps hinein. Verkauft, bevor der Kurs noch weiter fällt.”
  • In der Vergangenheit hatte er das “digitale Gold” oft mit der historischen Tulpenblase verglichen. Bereits im November 2013 sagte Schiff ein baldiges Platzen der Bitcoin-Blase voraus – bei einem BTC-Kurs von 355 US-Dollar. Warum er aber kein Problem damit hat, als Krypto-Influencer zu gelten, lest ihr hier: “Die Leute kaufen Bitcoin – wegen mir“.

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Quellen

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