"Verkauft eure Bitcoin, bevor der Kurs noch weiter fällt"
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- Am Donnerstagnachmittag startete an den Finanzmärkten ein Beben, das sich gewaschen hatte. Die größten Verlierer: Bitcoin, der Altcoin-Sektor und die beiden großen Edelmetalle. Während die Krypto-Leitwährung noch um die 83.000 US-Dollarmarke ringt, scheint die wochenlang anhaltende Rallye bei Gold und Silber vorerst gestoppt zu sein.
- Für Peter Schiff, Ökonom und Krypto-Gegner der ersten Stunde, ist die Sache nun klar: “Die Gold- und Silberpreise mögen eingebrochen sein, aber schauen wir uns einmal an, auf welchem Niveau sie gelandet sind. Gold liegt immer noch über 5.000 US-Dollar und Silber immer noch über 100 US-Dollar. Das waren letzte Woche Rekordhöhen.”
- Preisrückgange von 10 Prozent bei Gold und 20 Prozent bei Silber wären seltene Kaufgelegenheiten. “Lasst euch das nicht entgehen”, rät Schiff in einem X-Post am Freitagnachmittag. Am Abend rutschen beide Edelmetalle jedoch deutlich unter die von ihm genannten Preismarken.
- In den vergangenen Wochen schoss der Edelmetallanhänger regelmäßig gegen Bitcoin. Trotz “des ganzen Hypes” und der Unterstützung durch Wall Street und die Trump-Regierung wären “die meisten Menschen, die jetzt Bitcoin besitzen, besser beraten gewesen, stattdessen Gold oder Silber zu kaufen”.
- Mit einem Preis von 15,5 Unzen Gold für einen BTC erlitt die Krypto-Leitwährung nach seinen Angaben “eine Korrektur von 57 Prozent gegenüber dem Höchststand von 2021 und steht nur 10 Prozent über dem Höchststand von 2017”.
- Was er unterschlägt: Langfristig betrachtet liegt der BTC-Kurs trotz der Goldrallye weiterhin vorn. Auf 10-Jahressicht konnte Bitcoin in US-Dollar um rund 22.000 Prozent zulegen, Gold “nur” um 300 Prozent. Aber: Im Jahresvergleich und auf 5-Jahressicht ist Gold derzeit in Führung. Kurz- und mittelfristig ist seine Bestandaufnahme also korrekt.
- Trotz der aktuell “verrückten Volatilität bei Edelmetallen” bleibt Peter Schiff seinem Lieblingsinvestment jedenfalls treu. Hingegen warnt er seine X-Follower eindringlich: “Kauft nicht in den Bitcoin-Kollaps hinein. Verkauft, bevor der Kurs noch weiter fällt.”
- In der Vergangenheit hatte er das “digitale Gold” oft mit der historischen Tulpenblase verglichen. Bereits im November 2013 sagte Schiff ein baldiges Platzen der Bitcoin-Blase voraus – bei einem BTC-Kurs von 355 US-Dollar. Warum er aber kein Problem damit hat, als Krypto-Influencer zu gelten, lest ihr hier: “Die Leute kaufen Bitcoin – wegen mir“.
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Quellen
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