Verdi fordert für Lufthansa-Mitarbeiter am Boden 6% mehr Gehalt
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DOW JONES--Die Gewerkschaft Verdi verhandelt ab dem kommenden Montag mit dem Lufthansa-Konzern über einen neuen Vergütungstarifvertrag für insgesamt rund 20.000 Mitarbeiter in mehr als 20 Konzerngesellschaften, und stellt sich auf schwierige Verhandlungen ein.
"Trotz wirtschaftlicher Erfolge in der Mehrzahl der Lufthansa-Unternehmen möchte der Konzern kein Geld für die Beschäftigten in die Hand nehmen", sagte Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky laut der Mitteilung. "Das ist nicht akzeptabel."
Die Gewerkschaft fordert für die Mitarbeiter, die unter anderem beim Check-In, in der Kundenbetreuung, bei der Flugzeugwartung oder in der Verwaltung beschäftigt sind, im Kern 6 Prozent mehr Gehalt pro Monat, mindestens aber 250 Euro für die unteren Lohngruppen. Betroffen sind unter anderem die Kernmarke Lufthansa, die Technik- und das Cargo-Geschäft sowie die IT-Sparte Lufthansa Systems.
Zudem sollen die technischen Berufsbilder aufgewertet, die Absenkung der Gehaltstabellen in der Frachtsparte rückgängig gemacht und bislang nicht tarifierte, zuletzt einseitig vom Arbeitgeber gestrichene Gehaltsbestandteile in der Logistik per Tarifvertrag verbindlich geregelt werden. Beschäftigte der Passagierabfertigung am den Flughäfen in Frankfurt am Main und in München sollen vor einer Verschiebung in Tochtergesellschaften mit geringerer Bezahlung geschützt werden.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
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