Venezuela - was macht man daraus?
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Die Entmachtung des Despoten Maduro in Venezuela ist zu begrüßen. Die teils kritischen Stimmen aus Europa (Stichwort Völkerrechtsbruch) sind überflüssig. Das war bei Saddam Hussein, Gaddafi, Milosevic und teilweise auch bei Assad nicht anders. Dass solch ein Despot der übelsten Sorte verschwindet, ist humanitär wie moralisch positiv. Was bedeutet das für die Börse?
Venezuela hat enormes Potenzial mit den größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt (300 Mrd. Barrel). Saudi Arabien folgt mit 260 Mrd. Barrel. Aktuell produziert das Land aber nur 700.000 bis 800.000 Barrel pro Tag. In Spitzenzeiten waren es mehr als 3 Mio. Barrel pro Tag (Saudi Arabien aktuell um 10 Mio. Barrel pro Tag).
Wird die ökonomische & politische Blockade (Sanktionen) nun gelöst, erhöht das mittel- bis langfristig das Ölangebot, was aber nicht von heute auf morgen funktionieren wird, da Technologie und Ausrüstung verrottet sind. Daraus kann also ein neuer Capex-Trend resultieren.
Wer profitiert zuerst? Die Ausrüster. Mehr dazu in der Bernecker Daily (https://www.bernecker.info/product/listReleases?id=28) am Mittwoch ab 15 Uhr.
Ihr Volker Schulz
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