USA drohen Iran-Unterstützern mit Sanktionen
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USA drohen Iran-Unterstützern mit Sanktionen
Die US-Regierung forderte am Montag alle Länder auf, ihre Geschäftsbeziehungen zum Iran abzubrechen, da ihnen sonst Sekundärsanktionen drohen würden. Dies wurde als wirtschaftlicher D-Day bezeichnet. Das US-Finanzministerium verzichtete jedoch bislang darauf, konkrete Strafmaßnahmen zu verhängen. Finanzminister Scott Bessent erklärte, die USA würden einen wirtschaftlichen Angriff gegen die Finanzverbindungen des Irans rund um den Globus starten. Er lehnte es jedoch ab, konkrete Länder, die von den Sanktionen betroffen sein würden, oder den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Maßnahmen zu nennen. Das US- Finanzministerium kündigte zudem neue Sanktionen gegen Personen, Organisationen und Schiffe an. Die Liste enthielt allerdings keine der chinesischen Finanzinstitute, die im Verdacht stehen, den iranischen Ölhandel zu erleichtern. Wieder mal viel heiße Luft? Das bleibt abzuwarten. Die Börsen zeigten sich hiervon vorerst jedenfalls wenig beeindruckt.
Anstieg beim ifo Geschäftsklima erwartet
Nachdem sich schon der ZEW-Index für August mit seinem vierten Anstieg in Folge deutlich verbessert gezeigt hatte, sollte nun auch der ifo Geschäftsklimaindex die Serie deutlich verbesserter Stimmungsindikatoren für die deutsche Wirtschaft fortsetzen. Wir erwarten das ifo Geschäftsklima im August bei 87,2 Punkten (Vormonat: 86,6 Zähler). Auch hier wäre dies der vierte Anstieg in Folge. Die Erwartungskomponente dürfte sich von 86,7 auf 87,5 Punkte verbessert haben. Damit würden sich die Perspektiven für die arg gebeutelte deutsche Wirtschaft weiter aufhellen - getragen wieder einmal maßgeblich vom Außenhandel. Im ersten Halbjahr 2026 hatten die deutschen Exporte im Jahresvergleich trotz aller Widrigkeiten um 3,9% zugelegt.
US Consumer Confidence schwächer erwartet
Das US-Konsumentenvertrauen im August dürfte sich von 90,8 auf 89,0 Punkte abgeschwächt haben. Da der private Konsum den Löwenanteil der US-Wirtschaft ausmacht (rund 68 %), wäre dies keine gute Nachricht für die Konjunktur in den USA insgesamt. Immerhin dürfte es den zuletzt zahlreicher gewordenen Falken innerhalb der US Fed die Argumentation für eine Zinser-höhung erschweren. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die US Fed ihre Leitzinsen auf absehbare Zeit unverändert lassen wird. Mit Spannung erwarten weiterhin alle die Ausführungen des neuen Fed-Präsidenten Kevin Warsh beim Notenbanker-Treffen am Wochenende in Jackson Hole.
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