US-Inflationsrate verharrt im Februar bei 2,4 Prozent
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Von Andreas Plecko
DOW JONES--Der Inflationsdruck in den USA ist im Februar wie erwartet stabil geblieben. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und lagen um 2,4 (Vormonat: 2,4) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 0,3 Prozent und einer Jahresteuerung von 2,4 Prozent gerechnet.
Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen um 0,2 Prozent auf Monats- und um 2,5 (Vormonat: 2,5) Prozent auf Jahressicht. Die befragten Ökonomen hatten eine monatliche Rate von 0,2 Prozent und eine Jahresrate von 2,5 Prozent erwartet.
Mit dem Beginn des Krieges gegen den Iran ist US-Präsident Donald Trump durch die gestiegenen Ölpreise innenpolitisch unter Druck geraten. Obwohl die USA als weltweit größtes Förderland nicht auf Öl aus der Kriegsregion angewiesen sind, sind die Folgen für die US-Verbraucher spürbar. Der Ölmarkt ist - im Unterschied zum Gasmarkt - global, Preissteigerungen treffen alle Länder.
Die weitere Entwicklung im US-Iran-Konflikt ist unklar. Bei einer Eskalation, wie größeren Zerstörungen von Öl- und Gasanlagen in den Golfstaaten oder längerer Blockierung der Straße von Hormus, würde die Inflation und insbesondere der Benzinpreis auch in den USA weiter steigen.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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